FC Anker Wismar – Penzliner SV 4:2

Wahab krönte sein Jubiläum mit zwei Toren – auch Alergush traf doppelt
Johannes Plawan zweifacher Vorlagengeber
FC Anker Wismar – Penzliner SV 4:2
Ein Spielausfall in Neubrandenburg und ein Nichtantritt der Boizenburger Elf in Ueckermünde. Die Verbandsliga verabschiedet sich mit einigen spieltechnischen Überraschungen in die ungewollte (Corona-) Pause.
Wie in der Vorsaison war kurioser Weise auch diesmal der Penzliner SV letzter Ankergegner vor der Coronapause. Und die Gastgeber waren mit viel Engagement in diese Begegnung gegangen, hatten sie in der Vorwoche doch bei der extrem defensiven Warener Elf nur ein torloses Remis erreicht. Und das zeigte sich dann auch durch die schnelle Führung. Die hätte eigentlich Sicherheit geben sollen, doch danach gab es zu viele unkonzentrierte Aktionen in den Reihen der Hausherren. So hatten die Gäste bis zur Pause durch Kowal und Stövesand selbst zwei gute Möglichkeiten.
Nach der Pause erneut ein schnelles Tor, diesmal durch Sahid Wahab, der ebenso wie Abwehrspieler Marcel Ottenbreit sein 100. Punktspiel für die Hansestädter bestritt. Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch und die Partie war bis in die Schlussphase hinein offen. Erst ein Knaller von Alergush in der 89. Minute setzte dann den „Siegkorken“ endgültig auf die Partie. „Wir haben vor allem in der ersten Hälfte zu unkonzentriert agiert. Nach der doppelten Zweitoreführung hätten wir die Partie souveräner zu Ende bringen müssen“, so Ankertrainer Christiano Dinalo Adigo.
„Es war das erwartet schwere Spiel, aber der Sieg war am Ende verdient und auch wichtig. Wir haben uns damit im oberen Tabellendrittel festgesetzt. Mit nur sieben Gegentoren haben wir die beste Abwehrbilanz aller vierzehn Teams, eine gute Grundlage für erfolgreiche Spiele“, freute sich auch Ankerpräsident Gerd Allmendinger über den Erfolg.
Den Sieg feierte das Ankerteam am späten Nachmittag im Paint-Park von Wöbbelin. „Nach dem hart umkämpften Spiel, und der nun mindestens vierwöchigen Pause, war das eine tolle teambildende Maßnahme“, so Abwehrchef Philipp Unversucht
FC Anker Wismar: Seide – Ottenbreit, Unversucht, Rodrigues (65. Nevermann), Kurianov – Muhlack, Dornick – Plawan (79. Choi), Wahab, Alergush – Walther (87. Hwang). Trainer: Christiano Dinalo Adigo.
Penzliner SV: Buschke – Kaul, Chr. Lukesch, Richter (33. Pucknat), Mielke (84. Meyne), Kowal, Köckert, Keil, A. Lukesch, Kuchenbecker, Stövesand (71. Dembski). Trainer: Henry Stamm.
Tore: 1:0 Petro Alergush (5., schöne Kombination über Plawan und Alergush), 2:0 Sahid Wahab (48., nach Vorarbeit von Plawan), 2:1 Andy Mielke (58., Kopfball nach Flanke von links), 3:1 Sahid Wahab (61., nach Vorarbeit von Walther), 3:2 Oliver Kowal (67., im dritten Nachschuss ins rechte obere Eck), 4:2 Petro Alergush (89., Knaller aus 22 Metern),
Schiedsrichter: Robert Kuligowski (Rostock), SRA: Jan-Arne Seep (Jürgenstorf), Klaus-Dieter Hintze (Dalberg).
Gelbe Karten: Walther / Stövesand
Zuschauer: 220

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