Verbandsliga - 2. Spieltag: FC Anker Wismar - FC Tollense Neubrandenburg 2:0 (1:0)

18.08.2002

Nach der Schlappe im ersten Saisonspiel gegen den Aufsteiger aus Waren gelang unserer Mannschaft am Wochenende der erste Heimsieg. Mit 2:0 besiegte der FC Anker den FC Tollense Neubrandenburg, wobei dieser Sieg bei einer besseren Chancenausbeute auch deutlich höher hätte ausfallen können.

FC Anker Wismar mit gelungenem Heimdebüt gegen den FC Tollense

Der FC Anker Wismar ist gestern wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Gegen den Mitfavoriten aus der Stadt der vier Tore konnte das Team vom Trainergespann Rietentiet/Körner einen verdienten 2:0-Sieg einfahren, der den Chancen nach sogar deutlich höher hätte ausfallen müssen. „Dieses Spiel kam meinen Vorstellungen schon deutlich näher als die Partie in Waren. Aber sie zeigte trotzdem noch einige Schwachpunkte auf, die wir in den nächsten Wochen abstellen müssen“, legte Trainer Axel Rietentiet trotz des Erfolges eine noch höhere Messlatte an.
„Ich habe die Mannschaft auch am letzten Wochenende live gesehen, dass was sie heute vom Einsatz und Kampfeswilllen geboten hat, war um Klassen besser“, zog auch Ankerpräsident Gerhard Raabe ein positives Fazit der gestrigen Partie. Für beide Seiten ging es bereits diesmal um recht viel, denn eine weitere Niederlage konnten sich beide Teams bei ihren Zielstellungen nicht erlauben. So starteten die Neubrandenburger auch gleich aggressiv und hatten in der 3. Minute ihre erste Chance, als Kusturin, bei Helge Tews gut aufgehoben, nach einem Freistoß mit einem Kopfball knapp das Ziel verfehlte. Die erste Chance für die Platzherren datierte aus der 9. Minute als Mamadou Sabaly nach Flanke von Philipp Aldinger an Sandro Thomas im Tor der Neubrandenburger scheiterte. Er konnte sein Können im Verlaufe des Spiels mehrfach beweisen, denn immer wieder tauchten Ankerspieler frei vor ihm auf, doch blieb er jedesmal Sieger im Duell eins gegen eins. In der 36. Minute musste er sich aber auch geschlagen geben, nachdem Marcel Prehn vor dem Strafraum an das Leder gekommen war, noch einige Meter lief, beherzt abzog und das Leder unhaltbar für ihn einschlug

In der Halbzeitpause nahm Rietentiet einen Wechsel vor, der sich nur 150 Sekunden später auszahlen sollte. Der für den verletzt ausgeschiedenen Lars Sperling in die Mannschaft gekommene Steve Krökel lief nach Zuspiel von Marcel Prehn alleine auf das Tollensetor zu, umkurvte Thomas und schob das Leder aus spitzem Winkel ins Netz. Jetzt häuften sich bei drückender Hitze die Torchancen der Ankercrew. In der 50. Minute verzog Prehn aus spitzem Winkel, Tino Goebel scheiterte am Außennetz (66.), ein Kopfball von Prehn konnte die Neubrandenburger Abwehr noch von der Linie kratzen (70.) und erneut tauchte Krökel frei Thomas auf, ohne ihn zu überwinden (76.). Fast hätte sich diese mangelhafte Chancenverwertung gerächt, denn wie das Spiel ausgegangen wäre, hätte der gut spielende Thomas Pingel in der 77. Minute nicht für seinen schon geschlagenen Torhüter auf der Linie geklärt, blieb so unbeantwortet. Glück für die Gäste dann noch in der 86. Minute, als Keeper Thomas das Leder außerhalb des Strafraumes mit der Hand spielte, aber der Pfiff ausblieb.

FC Anker Wismar mit: Trommer – Diallo – Tews, Pingel – Aldinger, Lojewski (66. Maronn), Sabaly (76. Namyslack), Thiemann, Goebel – Prehn, Sperling (46. Krökel).