Verbandsliga - 22. Spieltag: FC Anker Wismar - FSV Malchin 2:1 (1:0)
23.03.2003
Im Heimspiel gegen den FSV Malchin konnte unsere erste Mannschaft am Sonntag einen 2:1 Heimsieg erringen. Durch die Niederlage des Sievershäger SV (2:5 gegen Torgelow) stehen nun drei Mannschaften punktgleich an der Spitze der Tabelle.
Ankercrew hatte viel Mühe mit dem Malchiner Abwehrriegel
Es war ein hartes Stück Arbeit, was der FC Anker Wismar am Sonntag nachmittag leisten musste bevor der knappe 2:1-sieg gegen die Elf aus Malchin feststand. Dabei gab es keinen Zweifel am verdienst des Erfolges, doch zumindest die gut 300 Zuschauer hatten sicher ein torreicheres Spiel erwartet. Für ein besseres Torverhältnis hätte die Ankercrew an diesem Wochenende auch etwas tun können, doch im Angriff lief diesmal nicht alles nach Wunsch, hatten die Stürmer mit der sehr massiert stehenden Hintermannschaft der Gäste ihre Probleme. Chancen waren vorhanden, ein Kopfball von Uwe Thiemann (7.), ein Distanzschuss von Thiemann (22.) und ein Schuss von Mamadou Sabaly, den Heiko Asmus im Tor der Malchiner glänzend parierte. So dauerte es dann bis in die 32. Minute bevor die Platzherren die verdiente Führung erzielten, aber eben nicht selbst. Marcel Prehn hatte eine Flanke gefährlich in den Strafraum geschlagen, wo Friedland das Leder so unglücklich für seinen Keeper abfälschte, das dieser keine Abwehrchance mehr hatte. Danach wurden die Angriffe der Ankercrew noch gefährlicher, doch Asmus im Malchiner Tor bewahrte in der 44. Minute seine Elf vor einem höheren Rückstand als er glänzend parierte.
Unmittelbar nach Wiederanpfiff hätte die Vorentscheidung fallen können, doch nachdem Philipp Aldinger im Strafraum regelrecht heruntergerissen wurde blieb der Pfiff des Unparteiischen aus. Es sollte aber die einzige Fehlentscheidung des Schiedsrichterkollektivs vom Landesverband Hamburg bleiben, die ansonsten eine souveräne Partie boten. Wie aus heiterem Himmel dann der Ausgleich für den Tabellenvierzenhnten. Bei einem lang in den Angriff geschlagenen Flugball gab es Abstimmungsprobleme zwischen Mamadou Diallo und Ankerkeeper Andre Falke, der blieb auf seiner Linie „kleben“, so dass Andre Waldmann keine Mühe hatte zum Ausgleich einzunetzen. Damit war der Spielverlauf völlig auf den Kopf gestellt. Doch zum Glück hat der FC Anker augenblicklich einen Lars Sperling, denn nur zwei Minuten später war Sperling per Kopf zum 2:1 erfolgreich. Mamadou Sabaly hatte sich an der Grundlinie das Leder erkämpft und seine Eingabe nutzte Sperling zur erneuten Führung. Sein viertes Tor in den letzten drei Spielen. In der 67. Minute dann das erste Jubiläum, denn Tino Goebel kam zu seinem 100. Punktspieleinsatz für die Hansestädter. Obwohl das Wismarer Trainerduo noch einmal alles auf Offensive setzte, mit Sebastian Rietz und Steve Krökel zwei frische Stürmer brachte, im Angriff konnte nichts Zählbares mehr erreicht werden.
„Am Ende des Spiels haben wir förmlich um den Ausgleich gebettelt. In dieser Phase haben wir einfach zu ungenau gespielt und deutlich zu wenig aus unseren Konterchancen gemacht. Mit etwas mehr Clevernes im Abschluss war durchaus ein noch höherer Sieg möglich. Am Ende zählen aber nur die drei Punkte. Wie wichtig der Sieg für uns war zeigt auch das Ergebnis aus Sievershagen, wo der Spitzenreiter eine 2:5-Klatsche gegen Torgelow hinnehmen musste. Nun ist alles wieder offen“, freute sich Rietentiet. So stand am Ende für die Platzherren der 100. Punktsspielsieg für die Ankercrew zu Buche, und der Fakt nun seit dem 22. Oktober 2001 in 23. Spielen auf eigenem Platz ungeschlagen zu sein. Nicht mehr, aber auch nicht weniger!
FC Anker mit: Falke – Diallo – Peter, Pingel – Lojewski, Machold (67. Goebel), Aldinger, Sabaly, Thiemann – Prehn (71. Krökel), Sperling (71. Rietz).




