Verbandsliga - 11. Spieltag: SG Warnow Papendorf - FC Anker Wismar 1:0 (0:0)
31.10.2003
Der FC Anker hat es wieder einmal nicht geschafft, in Papendorf zu gewinnen. In einem sehr sehr schwachen Spiel unserer Mannschaft gegen eine sehr defensiv spielende Papendorfer Elf unterlag der FC Anker am Freitag mit 0:1.
Auch im dritten Jahr kein Sieg gegen Randrostocker
Der FC Anker Wismar kann in Papendorf einfach nicht gewinnen. Am Freitag Nachmittag musste die Ankercrew bei der Elf von Trainer Alms eine bittere, weil völlig unnötige, 0:1- Niederlage hinnehmen.
„In Zukunft werden wir die Punkte kampflos bei den Randrostockern abgeben, denn wir können hier ja doch nicht gewinnen“, ärgerte sich Ankertrainer Axel Rietentiet nach der völlig unnötigen Niederlage in Papendorf. „Sogar der FSV Malchin, bei dem wir vor zwei Wochen noch klar mit 3:0 siegreich geblieben waren, konnte am letzten Spieltag einen Punkt mitnehmen. Nur wir schaffen das einfach nicht“, sagte Rietentiet weiter. Doch alles Reden vor dem Spiel und in der Halbzeitpause fruchtete nicht. Ein einziges Mal schossen die Platzherren auf das Tor von Mathias Trommer und dieser Schuss war der „goldene Schuss“. „Unverdienter kann es eigentlich nicht zugehen“, ärgerte sich auch Thomas Haese, der auf Grund seiner fünften gelben Karte pausieren musste und auf der Bank unruhig umher rutschte.
Nach anfänglichem Abtasten kam die Ankercrew vor den 91 Zuschauern, zumindest die Hälfte war aus Wismar, immer besser ins Spiel. Allerdings blieb es in der ersten Hälfte bei einer optischen Überlegenheit, denn Chancen blieben rar. Doch zur Führung hätten sie allemal reichen müssen. Zum einen scheiterte Enrico Maaßen in der 16. Minute am Außennetz, bevor Uwe Thiemann in der 33. Minute mit einem Kopfball aus Nahdistanz an Radseck im Tor der Papendorfer scheiterte. Der Führungstreffer entsprang dann einem Konter, denn ein lang aus der Abwehr geschlagener Ball konnte von Mamadou Diallo und Mario Peter nicht aus der Gefahrenzone befördert werden. Wilhems kam kurz vor den Strafraum an die Kugel, zog ab und das Leder schlug unhaltbar für Mathias Trommer ein (43.).
In der Halbzeitpause forderte Rietentiet seine Elf auf, nochmals alles zu geben, doch die Betonmauer der Platzherren erwies sich als unüberwindlich. Aus der eigenen Hälfte kamen die Gastgeber nur durch weite Abschläge und bei jeder Möglichkeit wurde das Spiel verzögert. Doch dieser Stil der Papendorfer war bekannt und letztlich scheiterten die Hansestädter am eigenen Unvermögen. In der Schlussviertelstunde spielte die Ankercrew mit drei Spitzen, doch entweder war der Ex-Hansakeeper Oliver Radseck im Tor vor den Ankerspielern an der Kugel oder ein Bein eines Randrostockers war eher am Ball. Zu allem Überfluss landete in der 90. Minute ein Schuss von Andre Hildebrandt nur am Pfosten. „Dieses Spiel müssen wir jetzt schnell vergessen und uns auf die nächsten Partien konzentrieren“, so Rietentiets letzte Worte.




