Testspiel: Grevesmühlener FC – FC Anker Wismar 1:5 (1:4)

12.12.2005


Der FC Anker Wismar konnte nach den vielen Negativerlebnissen der letzten Wochen wieder ein Erfolgserlebnis feiern, denn im Testspiel gegen den Landesligisten GFC, der sich auf sein Pokalspiel bei der SG Warnow Papendorf vorbereitet, konnte die Elf von Trainer Alisic klar mit 5:1 gewinnen. „Das Ergebnis war am Ende aber eigentlich nur zweitrangig. Wir müssen für die Rückrunde eine schlagkräftige Mannschaft aufbauen und dafür ist jedes Testspiel wichtig für uns“, so Co-Trainer Mathias Tietze.

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Anker testet neue Spieler und gewinnt in Grevesmühlen

Zum ersten Mal kamen deshalb die 17-jährigen Mathias Schnöckel und Marcel Heine von den A-Junioren des FC Anker zum Einsatz, zwei Spieler, von denen Trainer Alisic besonders überzeugt ist. Zudem spielte mit Menja Radovic (25) ein Abwehrspieler, der ein Probetraining bei Anker absolviert und unter anderem Erfahrung aus der ersten serbischen Liga besitzt.

Tietze zum Spiel: „Wir haben sehr aggressiv begonnen und bereits nach einer halben Stunde klar geführt. Nach dem Seitenwechsel haben wir noch einmal umgestellt, um im Abwehrbereich eine neue Variante zu testen. Trotzdem haben wir uns noch etliche Chancen herausgespielt und am Ende auch in dieser Höhe verdient gewonnen.“ Ein starkes Spiel zeigte Steve Ridder, der gleich an den ersten drei Treffern beteiligt war. Beim 1:0 legte er Radovic eine Freistoßflanke perfekt auf den Kopf, das 2:0 durch Mathias Schnöckel entsprang einer Ecke von ihm, während das 3:0 einer Kombination über Ridder, Goreta vorausging, die Sebastian Peters sicher verwandelte. Die Gastgeber hatten ihre beste Szenen der ersten Hälfte. Doch Norman Köhlmann parierte einen Strafstoß (32.), ehe Steffen Trettin das 1:4 (45.) gelang.

FC Anker mit: Köhlmann - Gal, Pierstorf, Kählert, Radovic - Schnöckel, Ridder, Rosinski (46. Weidemann), Zysk (46. Heine) - Peters, Goreta.

Tore: 0:1 (7.) Menja Radovic, 0:2 (21.) Mathias Schnöckel, 0:3 (24.) Sebastian Peters, 0:4 (39.) David Rosinski, 1:4 (45.) Steffen Trettin, 1:5 (89.) Marcel Heine.

A.K.