Testspiel: FC Anker Wismar - TSV Bordesholm 2:0 (1:0)

11.02.2003

Die Generalprobe vor dem Nachholespiel am nächsten Sonnabend in Strasburg ist der Ankercrew gelungen. Auf glattem Schneeboden konnte sich die Mannschaft von Trainer Axel Rietentiet (Co-Trainer Manfred Körner befindet sich im Winterurlaub) gegen den Bezirksoberligisten aus Schleswig Holstein, den TSV Bordesholm, verdient mit 2:0 Toren durchsetzen.

Gute spielerische Leistung auf glattem Schneeboden

"Vor allem die erste Halbzeit hat mir sehr gut gefallen. Trotz der nicht idealen äußeren Bedingungen merkte man der Elf die Spielfreude an. Ein großes Manko war nur die Chancenverwertung, denn zur Pause hätten wir bereits ein halbes Dutzend Tore vorgelegt haben müssen", sagte der Ankercoach.Die Gäste aus Bordesholm, die in 19 Punktspielen nur eine Niederlage hinnehmen mussten, waren in der ersten Halbzeit fast nur in ihre eigene Hälfte gedrängt. Bereits in der 3. Minute die erste Chance für Sebastian Rietz. Er nutzte einen Abwehrfehler der Gäste, ging auf das Bordesholmer Tor zu, scheiterte aber am sehr guten Keeper, der mit Fußabwehr parieren konnte. So setzten sich die klaren Einschussmöglichkeiten fort, Kopfball Uwe Thiemann 7. Minute, "Rietzer" und Lars Sperling im Doppelpack in der 11. Minute und erneut Sperling nach Zuspiel von Mamadou Sabaly in der 25. Minute. Fast hätte sich das gerächt, denn bei einem ihrer wenigen Angriffe trafen die Randkieler nur den rechten Pfosten (29.). Zehn Minuten vor dem Seitenwechsel dann endlich die verdiente Führung als Mamadou Sabaly nach schönem Zuspiel von Uwe Thiemann die Führung erzielen konnte.

Nur eine Minute später die nächste Großchance, aber Stephan Berger im TSV-Gehäuse parierte einen Kopfball von Mamadou Sabaly mit einer Glanzparade. Ihm alleine konnten es die Gäste verdanken, dass sie nicht mit einer höheren Niederlage die Heimreise antreten mussten, denn er lief mit vielen tollen Paraden an diesem nachmittag zur Höchstform auf. Die Überlegenheit der Platzherren hielt auch in der 2. Halbzeit an, obwohl die Gäste jetzt etwas mehr die Offensive suchten, bei ihren Kontern aber zu verspielt waren, so dass kaum Gefahr vor dem Ankergehäuse aufkam. Doch auch die Hansestädter agierten in der zweiten Hälfte zu viel durch die Mitte, praktizierten zu viel "Klein-Klein-Spiel, so dass es bis zur Schlussphase bei der knappen Führung blieb. Erst dem eingewechselten Sebastian Namyslack war es vorbehalten nach guter Vorarbeit des sehr agilen Mittelfeldmotors Philipp Aldinger und von Marcel Prehn den 2:0-Entstand perfekt zu machen.

"Vor dem schweren Spiel in Strasburg eine gute Partie meiner Mannschaft. Leider haben wir aber nur noch einen sehr dezimierten Kader, denn nach dem Weggang von Helge Tews fällt nun auch noch Tino Goebel für die 2. Halbserie aus", blickte Trainer Rietentiet trotzdem etwas sorgenvoll auf die Rückrunde voraus.

FC Anker mit: Trommer - Pingel - Peter, Diallo - Aldinger, Lojewski, Sabaly, Machold (75. Maronn), Thiemann -Rietz (63. Prehn), Sperling (63. Namyslack).