Spitzenspiel steigt morgen in Wismar

14.05.2010

Morgen ab 14 Uhr steigt im Kurt-Bürger-Stadion der Knaller zwischen dem FC Anker Wismar und dem Sievershäger SV. Wenn Schiedsrichter Dietmar Voß (Schwerin) morgen die Partie zwischen FC Anker Wismar und Sievershäger SV anpfeift, stehen sich die beiden Erstplatzierten der Verbandsliga gegenüber. Zusammen mit dem 1. FC Neubrandenburg werden diese drei Teams den Aufstieg in die Amateuroberliga unter sich ausmachen.

Mit dem FC Anker und der Sievershäger Elf stehen sich morgen die absolut besten Teams der Rückrunde gegenüber. Die Elf von Trainer Jens Hillringhaus konnte inzwischen elf Siege am Stück feiern und überbot damit sogar die Bestmarke der Ankerelf, die in der ersten Halbserie zehnmal siegreich geblieben war und in Friedland den ersten Punktverlust hinnehmen musste.

Aber auch das Team von Trainer Timo Lange kann eine lange Erfolgsserie vorweisen, denn in den bisherigen 24 Punktspielen gab es zehn Siege und nur vier Remis. In den letzten zehn Spielen wurde zudem ein Torverhältnis von 30:2 erreicht.

Vor einer Woche feierten die Randrostocker beim 4:1 gegen den TSV Graal-Müritz ihren elften Sieg in Folge und gehen nun selbstbewusst ins Spitzenspiel. „Nächste Woche wollen wir unsere Serie ausbauen. Wir fahren nach Wismar, um zu gewinnen", zeigte sich Robert Franke, der gegen die Ostseebadstädter doppelter Torschütze vom Elfmeterpunkt aus war, optimistisch.

Aber die Elf von Trainer Timo Lange strotzt nach dem Auswärtssieg in Schönberg ebenso vor Selbstvertrauen. „Wir haben es ja selbst in der Hand. Wenn wir gewinnen oder zumindest Unentschieden spielen, sind wir weiter am Zug. Wir sind seit vierzehn Monaten zu Hause ungeschlagen und so soll es bleiben", zeigt sich auch Anker-Mannschaftskapitän Fabian Bröcker schon vor der Begegnung kämpferisch. Und Bröcker geht zudem selbst mit bestem Beispiel voran. Sein goldenes Tor in Schönberg war bereits sein 17. Saisontreffer. Damit liegt er hinter Dennis Schmidt (Neubrandenburg, 18 Tore) in der Torschützenliste der Verbandsliga zusammen mit Nirwan Jasim (Schönberg) auf Platz Zwei.

„Die Partie gegen die Sievershäger Elf wird sicher ein Spiel auf Augenhöhe. Aber mit unserem lautstarken und hoffentlich sehr zahlreichem Anhang im Rücken sehe ich auch leichte Vorteile für uns. Zudem stehen nicht wir unter Druck, sondern der SSV muss gewinnen, um sich noch eine theoretische Aufstiegschance zu erhalten", meint Trainer Timo Lange.

Personell steht ihm wieder sein bestes Aufgebot zur Verfügung. Auch der Einsatz von Stammkeeper Johannes Höcker scheint nach seiner Daumenverletzung gesichert. Sollte die Verletzung aber wieder aufbrechen, kann Lange wieder auf Kevin Suppa zurückgreifen.

von Andreas Kirsch (Ostsee-Zeitung)