Rosinski hat in der Schlussphase Siegtreffer auf dem Fuß
12.02.2011
Der FC Anker Wismar hat sich auch von Spitzenreiter Berliner AK nicht „vernaschen“ lassen und der Elf aus dem Poststadion ein verdientes Remis abgetrotzt. Durch dieses torlose Unentschieden verteidigt der Berliner AK Kulübü 07 seine Tabellenführung, der FC Anker schließt nach Punkten zum Brandenburger SC Süd auf, der in Rathenow mit 0:3 unterlag. Die Rathenower Elf ist am nächsten Sonnabend zu Gast in der Hansestadt.
Die bisher ungeschlagenen Gäste setzten in der 4. Minute das erste Achtungszeichen. Johannes Höcker entschärfte jedoch die scharfe Eingabe von Metin Cakmak. Doch nur zwei Minuten später die erste Riesenchance für die Ankerelf, doch nach einem Eckball von Fabian Bröcker brachte Erik Schameitke die Kugel nicht über die Linie. Bei der anschließenden Flanke in den Strafraum hatten die Berliner mächtiges Glück, dass der Unparteiische aus Pritzwalk ein Handspiel nicht ahndete. Die nächste gute Möglichkeit für die Gäste dann erst in der 35. Minute. Sie wurde aber durch den einzigen Fehler von Anker-Schlussmann Johannes Höcker begünstigt, der einen Freistoß nicht festhalten konnte. Der Nachschuss landete am rechten Pfosten. Mit einem verdienten Remis ging es dann in die Pause. Ankercoach Timo Lange lobte sein Team für die hervorragende Defensivleistung, drängte beim Pausentee aber auch auf ein geordnetes Angriffsspiel.
Die erste Schusschance für die Berliner nach dem Seitenwechsel hatte wieder Cakmak, aber sein Ball streicht rechts am Tor vorbei. Auf Wismarer Seite kommt Marcel Wulff nach einem Eckball von Fabian Bröcker mit der Stirn nicht richtig hinter das Leder, so dass die Chance verpuffte. Ansonsten fällt beiden Teams in dieser Phase im Angriff nicht allzu viel ein und die versteckten Nickligkeiten nehmen zu. Nachdem ein Freistoß von Ibrahim Keser nichts eingebracht hatte auf der Gegenseite eine Möglichkeit nach einem Freistoß von Fabian Bröcker, aber Marc Stillenmunkes kommt gerade noch an den Ball.
In der Schlussphase drängen die Hansestädter noch einmal auf das Siegtor. Nach einem Angriff über die linke Seite über Bernwald, Schwandt und Bröcker kam das Leder zum völlig freistehenden David Rosinski, doch er findet im BAK-Keeper seinen Meister. Es war die größte und zugleich letzte Chance der Gastgeber zum Sieg, so dass es bei der insgesamt gerechten Punkteteilung blieb.
„Natürlich habe ich eine defensive 4-4-2-Taktik spielen lassen. Und wenn wir gegen den Spitzenreiter bedingungslos offensiv agiert hätten, wäre eine Punkteteilung kaum möglich gewesen. So hat mein Team die Räume immer geschickt verengt, gut verschoben und den Gästen keine großen Tormöglichkeiten überlassen. Mit etwas Glück gewinnen wir die Partie sogar, denn die Chance von Rosinski war ein Riese“, so Lange.
FC Anker spielte mit: Höcker, Schnöckel, Seering, Schameitke, Rosinski, Schwandt, Bröcker, Niemeyer, Martens, Heine (89. Bernwald), Wulff
von LN online




