René Rydlewicz spielt gegen Heiko März
30.10.2008
Nach der sehr bitteren Auswärtsniederlage in Weitenhagen erwartet der FC Anker Wismar am Sonnabend ab 14 Uhr im Kurt-Bürger-Stadion den Tabellennachbarn SV Warnemünde. Zwei ehemalige Hansa-Profis treffen dabei aufeinander: René Rydlewicz (FC Anker) und Heiko März (SV Warnemünde). „Ich freue mich auf die Begegnung und auf Heiko März. Obwohl ich nicht mit ihm in einer Mannschaft bei Hansa gespielt habe, ist er doch nach mir der zweitbekannteste ehemalige Fußballer des FC Hansa Rostock", scherzte „Rydle". „Im Ernst, er war und ist ein guter Fußballer und ist als Spielertrainer beim SV Warnemünde derzeit nicht aus der Mannschaft wegzudenken", ergänzte René Rydlewicz. Dennoch ist er davon überzeugt, dass die drei Punkte in Wismar bleiben. „Wir hoffen auf ein volles Stadion, denn es wird ein spannendes Spiel", meint Rydlewicz.
Nach der Niederlage in Weitenhagen ist das Ankerteam auf den fünften Tabellenplatz zurückgefallen, will diese Pleite gegen die Seebadstädter aber wieder vergessen machen. „Wir können nicht in zwei Spielen in Folge im Angriff so versagen, denn wir hatten bei den Randgreifswaldern ja ein halbes Dutzend guter Einschussmöglichkeiten, scheiterten aber am sehr guten Weitenhäger Keeper Stefan Hafermann, aber auch an unserer eigenen Dummheit beim Abschluss", ist Ankertrainer Bego Catic für die Partie am Sonnabend aber bereits wieder zuversichtlich.
Auch Ankerkapitän Fabian Bröcker, der in Weitenhagen mit seinen Schussversuchen sehr viel Pech hatte, sieht sein Team trotzdem im Aufwind. „Noch ist überhaupt nichts verloren. Auch die vor uns liegenden Teams werden noch Federn lassen. Allerdings dürfen wir auch nicht nachlassen und müssen jetzt wieder eine Siegesserie starten. Bis zur Winterpause sind es noch sechs Spiele, und wenn wir diese Partien erfolgreich gestalten können, ist noch alles möglich", so der Mittelfeldspieler, der schon fünf Saisontreffer erzielt hat. Die Warnemünder Elf gehört zu den „alten Bekannten" der Wismarer Ankerelf. Allerdings liegt der letzte Vergleich zwischen beiden Mannschaften schon über fünf Jahre zurück. Damals behielt das Ankerteam mit 3:0 Toren die Oberhand. Die heutige Warnemünder Elf ist sehr jung, stehen doch 15 Spieler im Aufgebot, die 23 Jahre und jünger sind. Und sie haben bisher eine sehr gute Saison gespielt und liegt nicht von ungefähr auf dem vierten Tabellenplatz. Zudem ist die Mannschaft, nicht alleine durch einen 8:1-Sieg in Schwerin, mit 30 Toren die augenblickliche Torfabrik der Verbandsliga. Nach der 1:3-Niederlage in Schönberg gelang dem Team um den 43-jährigen Spielertrainer Heiko März gegen Blau-Weiß Polz der sechste Saisonsieg.
Gegen den Neuling steht dem Wismarer Trainer Bego Catic das beste Aufgebot zur Verfügung. Dabei will Angreifer El Moudan Charaffe endlich sein erstes Saisontor für die Hansestädter erzielen. „Ich hoffe, dass bei ihm der Knoten jetzt platzt, im letzten Heimspiel gegen Waren hat er auch das entscheidende Tor vorbereitet, als er vom Warener Abwehrspieler Aepinus im Strafraum von den Beinen geholt wurde und David Rosinski den wichtigen Elfmeter zum 3:1-Endstand verwandelte", sagte Catic.
Ein Erfolg der Hansestädter wäre der 175. Punktspielsieg und gleichzeitig der 150. im 252. Verbandsligapunktspiel. In den bisherigen acht Begegnungen mit der Warnemünder Elf ist die Bilanz der Hansestädter durchaus positiv, denn das Team konnte den Platz fünfmal als Sieger verlassen, einmal trennten sich beide Mannschaften unentschieden.
von Andreas Kirsch




