Neues Spiel, gleiche Pflicht: FC Anker strebt achten Heimsieg an
21.02.2004
Nach dem höchsten Sieg in der Vereinsgeschichte hat sich der FC Anker in der Tabelle dichter an die Elf aus Torgelow „herangepirscht“ und auch etwas für das Torverhältnis getan. Das das Torverhältnis durchaus eine wichtige Rolle im Kampf um den Oberligaaufstieg haben kann, ist in den beiden abgelaufenen Spieljahren hinlänglich bewiesen worden.
Lars Sperling nach gelb/ rot-Sperre wieder im Kader
Vor zwei Jahren traf es die Hansestädter im Zweikampf mit der TSG Neustrelitz, in der letzten Saison musste der FC Tollense Neubrandenburg diese bittere Erfahrung machen und der Elf aus Sievershagen den Vortritt in die Oberliga lassen. „Das soll uns in diesem Jahr nicht wieder passieren. Wir wollen uns nicht auf Rechenexempel am letzten Spieltag verlassen. Deshalb ist es wichtig, dass wir unsere Spiele gewinnen. Der Sieg in Strasburg war schön, es hat sehr viel Spaß an der Außenlinie gemacht, aber dieser Sieg ist Schnee von gestern. Für uns zählte ab Montag nur der neue Gegner, der Rostocker FC. Und diese Mannschaft ist ein sehr unbequemer Gegner, denn wir haben beim letzten Heimspiel gegen die Rostocker eine unangenehme Erfahrung gemacht, konnten wir doch nur ein torloses Remis erzielen. Der RFC war in dieser Begegnung sogar dem Sieg näher“, machte Ankertrainer Axel Rietentiet schon auf die Schwere der Aufgabe aufmerksam.
Das Spiel gegen die Rostocker wird am Sonntag um 14 Uhr im Kurt- Bürger-Stadion ausgetragen und von Schiedsrichter Tino Männer aus Parchim geleitet. Die letzte Begegnung mit der Elf von Trainer „Eiche“ Seering liegt noch gar nicht so lange zurück. Durch die neue Spielplangestaltung des Landesfußballverbandes wurde der morgige Spieltag am 22./ 23. November als 13. Spieltag ausgetragen, und bereits als 17. Spieltag wieder neu angesetzt. An das Spiel in Rostock wird ein Ankerspieler natürlich besonders gern zurückdenken, nämlich Thomas Haese. Auf dem Platz an der Satower Chaussee zeigte er sich damals sehr treffsicher, denn beim klaren 5:0-Sieg der Wismarer konnte er sich als vierfacher Torschütze auszeichnen. Damals zog er mit dem Warener Schröder in der Torjägerwertung gleich, augenblicklich führt „Haesi“ mit 16 Treffern die Torschützenliste der Verbandsliga alleine an.
Das Aufgebot der Ankercrew wird sich gegenüber dem Spiel in Strasburg nur unwesentlich ändern. Lars Sperling stößt nach seiner gelb/ rot-Sperre (aus dem letzten Heimspiel gegen den SV Hafen Rostock) wieder in den Kader. Ob Uwe Thiemann nach seiner Erkältung wieder rechtzeitig fitt wird, bleibt abzuwarten und über seinen Einsatz kann so erst direkt am Spieltag entschieden werden. Mit dabei sein werden auch Thomas Glaubitz, Oliver Lück und Sebastian Marschner, die ihre Sache beim Spiel in Strasburg recht ordentlich gemacht haben. Bleibt zu hoffen, dass nach der langen Punktspielpause bei den Wismarer Fußballfreunden wieder Appetit auf Fußball aufgekommen ist und der hohe Auswärtssieg den Einen oder Anderen zum Besuch des Kurt-Bürger-Stadions ermuntert. „Jeder Fan ist der Mannschaft willkomen, denn es spielt sich viel einfacher vor einem Publikum, dass die Mannschaft lautstark anfeuert, als in einem leeren Stadion, wo überhaupt keine Stimmung aufkommt“, ruft auch Vizepräsident Wilfried Firgt alle Fußballfans zum Kommen auf. Mit wachen Blicken schaut der FC Anker natürlich auch nach Polz. Zum einen hofft man natürlich auf Schützenhilfe von dort, zum anderen sind die Blau Weißen der nächste Gegner am 06. März im Kurt- Bürger-Stadion.
SV Hafen Rostock – SV Emco Strasburg (2:1, 13 Uhr)
Pasewalker FV – FC Tollense Neubrandenburg (0:1)
FC Pommern Stralsund – SG Warnow Papendorf (4:3)
SV Blau Weiß Polz – Torgelower SV Greif (0:3, alle Sonnabend 14 Uhr)
Malchower SV 90 – FSV Malchin 1919 (2:4, Sonnabend 15 Uhr)
FC Eintracht Schwerin – ESV/ Empor Greifswald (1:2)
Parchimer FC 92 – SV Waren 09 (0:2)
FC Anker Wismar – Rostocker FC (5:0, alle Sonntag, 14 Uhr)




