Nächster Paukenschlag des FC Anker Wismar
27.11.2006
Dem FC Anker Wismar ist der nächste Paukenschlag gelungen, denn durch einen 1:0-Sieg bei Eintracht Schwerin zog das Team in das Pokalviertelfinale ein. Im Viertelfinale um den DFB-Landespokal, das am 16. Dezember ausgetragen wird, müssen die Hansestädter erneut auswärts antreten, diesmal beim FSV Bentwisch. Fast wäre es aber eine Woche vor Weihnachten zu einem Kreisderby gekommen, denn die Randrostocker blieben beim VfL Blau-Weiß Neukloster nur äußerst knapp mit 5:4 siegreich.
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Nach dieser Szene erhöhte Eintracht zeitweise den Angriffsdruck, ohne aber die sehr gut stehende Hintermannschaft der Hansestädter ins Schwimmen zu bringen. In der 31. Minute hätten die Gäste dann in Führung gehen müssen. Diesmal ging Denny Jeske alleine auf das Schweriner Tor zu, doch Schwerins Keeper Paul-Friedrich Kornfeld klärte glänzend. In den Schlussminuten noch einmal zwei sehr gute Einschussmöglichkeiten auf jeder Seite. Während Kawczynski einen gefährlichen Distanzschuss von Torsten Bernhardt gerade noch zur Ecke klären konnte (44.), schoss Marcel Heine eine Minute später aus kürzester Entfernung eine Eingabe von Florian Zysk über das Tor.
Nach dem Seitenwechsel schienen die Gäste mit den Gedanken in der Kabine, denn Philipp Maschler tauchte urplötzlich alleine vor dem Wismarer Kasten auf, aber völlig freistehend traf er nur in die Wolken. Doch die Hansestädter antworteten auf ihre Weise, denn über die Achse Lukas Bednar, Stanislav Kucera und Denny Jeske wurden immer wieder gefährliche Konterangriffe gefahren.
In der 63. Minute wurde das dann belohnt. Ein Angriff von Mathias Schnöckel über die linke Seite konnte nur zur Ecke abgewehrt werden, Schnöckel zog die Ecke selbst nach innen und Stanislav Kucera traf die Kugel so genau, dass sie unhaltbar für Kornfeld im Dreiangel einschlug.
Jetzt waren die Landeshauptstädter noch mehr in Zugzwang, aber auch jetzt brachten sie die Elf vom Trainerduo Bego Catic/Jürgen Rohloff kaum in Bedrängnis. Zwar optisch überlegen, aber mit ungenügendem Biss agierten sie. Eine gefährliche Aktion hatte die Ankerelf nur noch zu überstehen, als in der 3. Minute der Nachspielzeit der schnelle Vincent Wagner auf der linken Seite durchgebrochen war, Marcel Heine aber die Eingabe aus der Gefahrenzone herausschlagen konnte. „Unser Erfolg ist auf alle Fälle verdient“, so Trainer Bego Catic überglücklich nach dem Schlusspfiff des Schiedsrichters.
FC Anker mit: Kawczynski - Disic, Bednar, Springer, Schnöckel - Kucera - Zir (79. Hannemann), Jeske, Heine - Kerinn (89.Körner), Zysk (87. Levetzow).





