Landespokal: Greifswalder SV 04 - FC Anker Wismar 2:1 (1:1)
28.03.2005
Im Landespokal-Halbfinale unterlag der FC Anker am Ostermontag beim Verbandsligisten Greifswalder SV 04 mit 2:1. Der FC Anker Wismar hat es damit versäumt erstmals in der Vereinsgeschichte das Landespokalfinale zu erreichen. Dabei begann es zunächst recht verheissungsvoll für die Gäste. Einen Freistoß von Mahnke konnte GSV-Keeper Laß gerade noch zur Ecke klären. Aus dieser Ecke resultierte das 1:0 für den Oberligisten.
Tore: 0:1 (2.) Maaßen, 1:1 (14.) Hildebrandt, 2:1 (73.) Mai (Foulelfmeter)
Schiedsrichter: Krampikowski (Rostock)
Zuschauer: 330
Oberligist FC Anker Wismar scheiterte am Bodden
Nachdem die Boddenstädter den Eckball nicht richtig klären konnte flankte Philipp Aldinger das Leder erneut in die Mitte, Enrico Maaßen stand goldrichtig und schob das Leder zur Führung ins lange Eck. In der Folgezeit versäumten es die Rietentiet-Schützlinge das 2:0 zu erzielen. Enrico Maaßen scheiterte nach einem Pass von Thomas Haese freistehend an Laß (7.).
Völlig unnötig dann der Ausgleichstreffer der Gastgeber. Ein Ankereinwurf landete bei einem Greifswalder Spieler, der einen Konter einleitete. Zweimal schien die Aktion durch Trommer bereits geklärt, doch Thomas Hildebrandt stocherte das Leder doch noch ins Ankergehäuse. Dadurch ging der Spielfaden beim Oberligisten verloren, konnten die Boddenstädter Ausgeglichenheit erkämpfen. Im zweiten Abschnitt war der Verbandsligist aggressiver und unterband frühzeitig den Spielaufbau der Wismarer. In der 73. Minute kam Michael Putzki nach einer Attacke von Tino Goebel im Ankerstrafraum zu Fall und Schiedsrichter Krampikowski zeigte auf den Punkt. Andreas Mai ließ sich diese Chance nicht nehmen und verwandelte zum 2:1 für die Hausherren. Sebastian Mahnke hatte zwar kurze Zeit später die Riesenchance zum Ausgleich, doch er scheiterte am Greifswalder Torwart. Die Greifswalder hatten in der letzten Viertelstunde viel Platz zum Kontern, da der FC Anker alles versuchte den Ausgleich zu erzielen. Einer dieser Konter hätte fast die endgültige Endscheidung gebracht, doch der Schuss von Putzki ging knapp am Ankergehäuse vorbei. Nach dem Abpfiff lagen sich die Gastgeber in den Armen und freuten sich ausgelassen über das Erreichen des Finals.
Enttäuscht zeigte sich auch Anker-Trainer Axel Rietentiet. „So einfach darf man sich die Chance eines Pokalfinales nicht nehmen lassen. Ich bin sehr enttäuscht von meiner Elf“, sagte er nach dem Abpfiff. Enttäuscht war auch Mittelfeldspieler Daniel Köhn. „An meinem 26. Geburtstag wäre ich natürlich gerne ins Finale eingezogen, aber Schuld an der Niederlage sind wir selbst, weil wir nach gutem Beginn den Faden völlig verloren haben“, so der Ex-Hansaspieler.
Laß – Kasch – Martin Schmidt, Kreutz – Raths (89. Greulich), Erdmann, Mai, Christoph Schmidt, Hildebrandt – Putzki, Riechert (84. Weinmar)
FC Anker Wismar mit:
Trommer – Goebel – Klann, Diallo (74. Giesler) – Aldinger, Köhn, Hildebrandt, Mahnke, Rosinski – Haese, Maaßen (74. Ratke).
Klaus Schlege




