Kritik von Trainer Rietentiet wird morgen behandelt

07.12.2004


Anker-Vizepräsident Wilfried Firgt reagierte gestern auf OZ-Anfrage auf die von Trainer Axel Rietentiet geäußerte Kritik nach dem Spiel am Sonntag in Rostock gegen die Hansa-Amateure. Rietentiet hatte gegenüber OZ erklärt, dass die Ursachen für die 0:5-Niederlage nicht im sportlichen Bereich liegen, sondern diese hätten interne Ursachen.

Konkret geht es um ausstehende Zahlungen an die Oberligamannschaft. „Leider müssen wir bestätigen, dass in der laufenden Saison, trotz eines straffen Kostenmanagements, der FC Anker zugesagte Aufwandserstattungen noch nicht vollends an die Spieler des Oberliga-Kaders ausgezahlt hat. Hierbei handelt es sich nicht um Gehälter, denn die Spieler haben keinen Arbeitsvertrag mit dem FC Anker“, so Firgt. Dem FC Anker seien in diesem Jahr durch die allgemeine schlechte wirtschaftliche Situation in einigen Unternehmen bedeutende Sponsoren durch Kündigungen der Sponsorenverträge weggebrochen. Dieser Verlust konnte nach Aussage von Firgt bisher nicht kompensiert werden.

Nicht unerwähnt lassen möchte der FC Anker in diesem Zusammenhang, dass 13 Kinder- und Jugendmannschaften auf Landes- und Bezirksebene Fußball spielen. „Unser Verein subventioniert den Jugendbereich mit cirka 30 000 Euro. Die finanzielle Absicherung des gesamten Spielbetriebes des FC Anker ist in keinster Weise mit den anstehenden Problemen der Spieler der Oberligamannschaft gefährdet“, versichert der Vizepräsident. „Auf unserer Vorstandssitzung, die planmäßig am 8. Dezember stattfindet, werden wir über die Probleme beraten und Lösungswege beschließen“, so Firgt abschließend.

P. Preuss