Kräftesammeln für Restprogramm
15.11.2003
Kräftesammeln für die schweren vier letzten Spiele heißt es in dieser Woche und am Wochenende für das Verbandsligateam des FC Anker Wismar. An diesem Wochenende sind die Hansestädter spielfrei, denn es wird der erste Teil des Achtelfinales im Landespokal ausgetragen.
Trainerduo nimmt nächste Kontrahenten unter die Lupe
Für diese Pokalrunde hat sich auch das Team vom Trainerduo Rietentiet/ Körner qualifiziert, doch das Ankerteam muss sich auf Grund der Punktspielverpflichtungen des vierfachen Pokalgewinners aus Schönberg an diesem Wochenende mit der Zuschauerrolle begnügen. "Natürlich hätten wir gerne an diesem Wochenende gespielt und die Euphorie aus dem Punktspiel gegen den Pasewalker FV genutzt. Aber wir werden das Beste aus dieser Sache machen und uns die beiden nächsten Punktspielgegner ansehen", so Trainer Axel Rietentiet.
Die Pokalauslosung hat es nämlich so gewollt, dass es in Rostock zur Partie des Rostocker FC mit dem Torgelower SV Greif kommt. Und gerade diese beiden Mannschaften sind die nächsten Gegner der Ankercrew, jeweils auswärts! "Ich glaube, dass ich dabei einige wichtige Details gewinnen kann", so Rietentiet weiter. Insgesamt zieht sich das Achtelfinale über drei Spieltage hin. An diesem Sonnabend kommt es neben dem Spiel in Rostock noch zu folgenden Partien: Grevesmühlener FC (LL West) - VSG Weitenhagen (LL Ost), Penkuner SV Rot Weiß (LL Ost) - FC Eintracht Schwerin II (LL West), Lübzer SV - Grimmener SV. Am Mittwoch, den 26.11.03 unter Flutlicht spielen der ESV/ Empor Greifswald (VL) gegen die Hansa Amateure (OL) sowie der SV Waren 09 (VL) gegen die TSG Neustrelitz (OL). Den Schlusspunkt setzen der FC Anker mit seiner Partie gegen den FC Schönberg 95 und der Malchower SV (VL), der den Sievershäger SV (OL) empfängt.
Diese Punktspielpause bietet sich auch an, einen kurzen Rückblick auf die bisherigen 12 Punktspiele zu ziehen. Und da bleibt gleich eindeutig festzustellen, dass der FC Anker momentan auf dem besten Weg ist, seine Zielstellung Oberliga zu erreichen. "Zwei Niederlagen in zwölf Spielen sind eine hervorragende Bilanz. Wir liegen damit nur um einen Zähler hinter der Elf aus Torgelow, die in dieser Spielzeit ebenfalls einen großen Sprung nach vorne gemacht hat. Etwas überraschend kommt das Abschneiden des SV Waren, aber dort hat sich in den letzten Jahren viel getan. Vor kurzem wurde im Müritzstadion u.a. eine Flutlichtanlage eingeweiht. Mit dem Aufstieg in die Verbandsliga gab es an der Müritz einen großen Schub nach vorne und die Mannschaft klopft bereits jetzt an die Oberligatür. Bleibt abzuwarten, wie sich die Mannschaft unter ihrem Trainer Ulli Schulze, früher 1. FC Magdeburg weiterentwickelt. Wir werden jedenfalls weiter an der Zielstellung Oberligaaufstieg arbeiten", sagte Ankervize Wilfried Firgt am Dienstag auf der Präsidiums- und Vorstandssitzung. Und auch diese beiden Gremien stellten sich erneut voll inhaltlich hinter die sportlichen Ziele, auch wenn die Sparzwänge auch um den FC Anker keinen Bogen machen. Am 6. Dezember wird die Hinrunde mit dem Heimspiel gegen den SV Hafen Rostock abgeschlossen. "Es kann für uns nur die Zielstellung geben, aus diesen Spielen neun Punkte zu holen um als Tabellenerster zu überwintern", läßt auch Trainer Rietentiet keinen Zweifel an der Zielsetzung.
Im Gegensatz zur letzten Saison hat sich der FC Anker personell einen deutlichen Sprung nach vorne gemacht. Sollte die Leistungskonstanz von Thomas Haese noch erhofft und erwartet worden sein, der Leistungssprung von Enrico Maaßen ist beachtlich. Zusammen mit Haese führt er die vereinsinterne Torschützenliste mit sieben Treffern an. Aber auch die anderen Neuzugänge, Stephan Müller und Andre Hildebrandt haben sich einen Stammplatz erkämpft und sind nicht mehr aus dem Team wegzudenken. Nach seiner langen Verletzung kommt Angreifer Rene Ratke immer besser in Form und Abwehrspieler Alexander Klann bewies im Spiel gegen Pasewalk seine Ambitionen auf einen Platz in der Mannschaft. "Wir wissen natürlich, dass noch ein langer Weg uns liegt, aber die Mannschaft hat eindeutig das Potential zum Aufstieg. Zudem ist die mannschaftliche Geschlossenheit hervorragend. Darauf kann man aufbauen", so Rietentiet weiter.




