Können die Fans morgen wieder jubeln?
21.08.2009
Nach neunwöchiger Punktspielpause präsentiert sich das Wismarer Verbandsligateam morgen um 14 Uhr wieder seinem Publikum. Zu Gast ist dann der FSV 1919 Malchin. Da das Ankerteam seine Fans in der Vorbereitung auf die neue Saison mit Spielen gegen Bundesligist Hannover 96 (2:1) und den Zweitligisten FC Hansa Rostock (2:2) sowie Regionalligisten FC Hansa Rostock II (2:1) verwöhnt hatte, fiel den Anhängern die zweiwöchige Wartezeit auf das erste Saisonheimspiel sicher auch nicht so schwer. „Trotzdem hofft die Mannschaft, dass morgen mindestens 500 Zuschauer durch die Stadiontore pilgern und das Team zum dritten Sieg in Folge treiben. Je mehr Stimmung im Stadionrund ist, um so motivierter sind die Spieler. Und um unsere Ziele zu erreichen, brauchen wir die Unterstützung möglichst vieler Zuschauer", meint Anker-Cheftrainer Timo Lange.
Zwei Auswärtsspiele, zweie Siege, besser kann der Einstand der Hansestädter in die neue Saison nicht sein. Allerdings hat das Team erfahren müssen, dass auch Spiele gegen nicht so hoch eingeschätzte Mannschaften sehr schwer sind. „Ich weiß aber, dass sich die spielerische Lockerheit einstellen wird. In der ersten halben Stunde in Greifswald hat mein Team schon recht effektiv gespielt, dann aber wieder den Faden verloren. Wir müssen über die gesamten 90 Minuten noch konzentrierter werden, dann werden wir noch erfolgreicher sein", ist sich Timo Lange sicher.
Mit dem FSV Malchin kommt morgen der augenblickliche Tabellenvierte ins Wismarer Kurt-Bürger-Stadion. Die Elf von Trainer Markus Budniak gehört nicht gerade zu den Lieblingsgegnern der Hansestädter, denn die Bilanz gegen den FSV liest sich nicht eben positiv. Während es in Malchin bei sechs Begegnungen erst einen Sieg gab, konnte auf eigenem Platz wenigstens viermal gewonnen werden. In der abgelaufenen Saison gab es im Kurt-Bürger-Stadion einen 3:1-Sieg der Ankerelf. Unter den Torschützen von damals war auch Lars Kanter, der diesmal aller Voraussicht nach ebenfalls wieder im Kader steht. Nachdem er in Greifswald mit einer Oberschenkelverletzung passen musste, scheint einem Einsatz morgen nichts entgegenzustehen. Endgültig wird sich das aber erst am Spieltag entscheiden.
Definitiv ausfallen werden morgen Andre Hildebrandt und David Rosinski. Während Hildebrandt seine erneut aufgebrochene Oberschenkelzerrung auskurieren muss, fehlt Rosinski an diesem Wochenende aus privaten Gründen. „Bei unserer Zielsetzung darf das aber keine Rolle spielen. Wir sind zwanzig Spieler im Kader, da müssen wir auch Ausfälle verkraften können", zeigt Mannschaftskapitän Fabian Bröcker eindeutig die Zielstellung für diese Partie auf.
Allerdings dürfen die Gäste auf keinen Fall unterschätzt werden, denn nach den zwei bisherigen Spielen haben sie bereits vier Punkte auf dem Konto und noch kein Gegentor kassiert.
Die beiden anderen ungeschlagenen Teams aus Schönberg und Neubrandenburg haben unterschiedlich schwere Aufgaben. Während die Elf aus der Vier-Tore-Stadt auf Grund der Platzarbeiten im eigenen Stadion bei der HSG Greifswald (ehemals VSG Weitenhagen) das dritte Auswärtsspiel in Folge bestreitet und dort vor einer kniffligen Aufgabe steht, geht der FC Schönberg gegen die Oberligareserve des Greifswalder SV 04 als klarer Favorit ins Spiel.
Bereits ab 11.30 Uhr rollt morgen im Kurt-Bürger-Stadion der Ball. Im Rahmen des 10. Schwedenfestes in Wismar spielt das B-Juniorenteam des FC Anker gegen die schwedische Mannschaft aus Kalmar.
Die Stadionkassen werden zum ersten Heimspiel der Hansestädter um 13 Uhr geöffnet.
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von Andreas Kirsch (Ostsee-Zeitung)




