Heimspielausklang des FC Anker Wismar gegen FC Schönberg 95 II
23.05.2003
Um in der Auf- und Abstiegsfrage allen Mannschaften gleiche Chancen zu geben, ohne eventuelle Rechenexempel, werden die beiden letzten Spieltag der Verbandsliga komplett zur gleichen Zeit durchgeführt. Und Spannung ist an diesem Wochenende in den meisten Spielen gegeben, sind doch weder an der Tabellenspitze noch im Tabellenkeller die Entscheidungen bereits gefallen.
Auf-und Abstiegsfrage kann an diesem Wochenende geklärt werden
Während sich zwei Teams (Sievershagen und Neubrandenburg) um den Aufstieg in die Amateuroberliga streiten, kämpfen die Mannschaften ab Platz elf um den Klassenerhalt. Augenblicklich sieht es zwar so aus, als ob nur Eintracht Schwerin in die Verbandsliga zurückkommt, denn gibt es nur zwei Absteiger, doch wenn auch die TSG Neustrelitz die Oberliga nicht hält, würde es drei Teams treffen.
Nach der recht unglücklichen Niederlage am letzten Sonntag in Sievershagen hat sich der FC Anker bekanntlich aus dem Kreis der Aufstiegsanwärter „zurückgezogen“ und kann in den beiden letzten Partien ohne Druck agieren und seinen Fans einen versöhnlichen Spieljahresabschluss bieten. Der letzte Heimspielgegner ist an diesem Sonnabend um 15 Uhr die 2. Mannschaft des FC Schönberg 95 II. Die Maurinekicker sind die Sphinx der Verbandsliga. Zum einen erreichten sie mit tatkräftiger Unterstützung das Finale um den Landespokal gegen die eigene erste Mannschaft, besiegten die SG Warnow Papendorf in beiden Spielen, andererseits stehen dem Niederlagen wie ein 1:6 und 1:5 gegen den Abstiegskandidaten FSV Malchin, ein 1:5 gegen den Greifswalder, 1:4 und 0:5-Niederlagen gegen Sievershagen und ein 0:6 gegen Pommern Stralsund gegenüber.
Im Hinspiel in Schönberg musste sich die Ankercrew jedenfalls mächtig strecken bevor der knappe 3:2-Sieg feststand. Bereits nach gut 20 Minuten führten die Platzherren durch Treffer von Krause und Putzier mit 2:0. Durch den Anschlusstreffer von Mamadou Diallo fanden die Hansestädter wieder in das Spiel zurück, doch erst nach der Pause kam die Wende. Nachdem Uwe Thiemann ausgeglichen hatte, war es dem eingewechselten Christian Lojewski vorbehalten, per Kopf das Siegtor zu erzielen.
„Wir wollen den Erfolg der Hinrunde wiederholen, unseren treuen Zuschauern und Sponsoren zum Saisonabschluss noch einmal ein gutes Spiel zeigen. Nach dem mißglückten Aufstieg wollen wir nun zumindest auf dem Bronzerang einkommen“, gab Trainer Axel Rietentiet eine klare Zielstellung für das Spiel heraus. Nach dem Spiel wird die Mannschaft zusammen mit den Sponsoren ins Gespräch kommen und sich bei einem gemütlichen Zusammensein bei Bratwurst und Bier für die Unterstützung in dieser Saison bedanken. Beide Aufstiegskandidaten müssen an diesem Wochenende Auswärtsspiele bestreiten. Obwohl die Aufgabe der Tollenseelf leichter aussieht, der FSV Malchin ist nicht zu unterschätzen, wäre doch eine Niederlage für die Malchiner faktisch fast gleichbedeutend mit dem Abstieg in die Landesliga.
Alle Ansetzungen dieses Wochenendes auf einen Blick, in den Klammern die Hinspielresultate:
SV Emco Strasburg – Greifswalder SC (0:3)
SV Hafen Rostock 61 – Sievershäger SV (1:0)
FC Anker Wismar– FC Schönberg 95 II (3:2)
Malchower SV 90 – SV Warnemünde (2:3)
SG Warnow Papendorf– SV Waren 09 (0:3)
FSV 1919 Malchin – FC Tollense Neubrandenburg (1:5)
FC Pommern Stralsund– Rostocker FC 95 (3:3)
SV Blau Weiß Polz – Torgelower SV Greif (2:2, alle Sonnabend 15 Uhr)




