Halbfinaltraum zerplatzte wie Seifenblase
18.12.2006
Fünf Spiele in Folge war die Anker-Elf ungeschlagen und ohne Gegentor. Dementsprechend optimistisch war das Team vom Trainerduo Bego Catic/Jürgen Rohloff nach Bentwisch gereist und wollte mit einer guten Leistung das Halbfinale erreichen. Doch zwischen Wollen und Können gab es eine große Kluft. Nach einer ziemlich desolaten Leistung unterlagen die Wismarer klar mit 1:4-Toren.
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| Mathias Springer und Sasa Disic können den Bentwischer Angriff, der zum Ausgleich führte, nicht stoppen. |
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In der 11. Minute nutzte er dann gleich zwei Fehler des Anker-Teams zur Führung. Zuerst verspielte Stanislav Kucera im Mittelkreis das Leder, dann spielte Becker Patrick Oldendorf aus und konnte ausgleichen (11.). Mit diesem Treffer wurde die Verunsicherung bei den Wismarern noch größer und ein weiterer Fehler begünstigte die Führung der Hausherren in der 34. Minute. Nach einem Flankenball von links rutschte Marcel Heine weg und machte dadurch Danilo Hopfmann den Weg zum 2:1 frei. Anker-Keeper Krzystof Kawczynski hatte beide Male keine Abwehrchance, zu platziert waren die Schüsse der Hausherren. Kurz vor der Pause hätte der Spielverlauf noch einmal eine Wende bekommen können, doch nach einer Eingabe von Sasa Disic vergab Florian Zysk freistehend vor dem Bentwischer Gehäuse.
Trotz klarer Worte in der Kabine fehlte bei den Gästen auch in der 2. Halbzeit der unbedingte Wille, die Partie noch zu kippen. Die Wismarer machten sich das Leben selbst schwer, produzierten eindeutig zu viele Fehlpässe und kamen so zu keinen zwingenden Tormöglichkeiten. Die Elf von Trainer Willy Lootz machte es besser und spielte trotz der Führung weiter gefährlich nach vorne. In der 83. Minute war es dann dem Ex-Wismarer Helge Tews vorbehalten, nach Eingabe von Christoph Bergmann auf 3:1 zu erhöhen, bevor Lars Rother mit einem Kopfballtreffer nach Eckball den 4:1-Endstand markierte. „Wir haben heute zu keiner Phase des Spiels an die guten Leistungen der letzten Woche anknüpfen können. Sicher, mit Lukas Bednar hat uns der Abwehrorganisator gefehlt, aber derart konfus darf die Abwehr trotz des Ausfalls eines Spielers nicht agieren. Wir wären sehr gerne in das Halbfinale eingezogen, aber mit unserer Leistung von diesem Wochenende waren wir davon weit entfernt“, so Anker-Trainer Bego Catic.
FC Anker mit: Kawczynski - Disic, Oldendorf, Springer, Schnöckel - Kucera (58. Hannemann) - Zir, Jeske, Heine (72.Körner) - Kerinn (63. Levetzow), Zysk.





