Fußball und Rundflüge beim Erdgascup in Dorf Mecklenburg
28.07.2006
Das fußballerische Highlight der Region Wismar an diesem Wochenende ist ohne Zweifel der 7. Erdgascup in Dorf Mecklenburg, ausgerichtet von den örtlichen Gasversorgern, der E.ON Hanse AG, der Verbundnetz Gas Leipzig und der Gasversorgung Wismar Land. Die Zuschauer erwartet außerdem ein buntes Rahmenprogramm. So können auch Rundflüge mit einem Hubschrauber gebucht werden.
„Ich freue mich, dass die besten Teams unserer Region wieder in Dorf Mecklenburg zu Gast sind. Bis ins Jahr 2000 hat der Mecklenburger SV immer das Turnier um den Pokal des Bürgermeisters von Dorf Mecklenburg ausgetragen, nun ist es der Ergascup“, so Bürgermeister und Schirmherr dieser Veranstaltung, Peter Sawiaczinski (parteilos), auf der Pressekonferenz im Vorfeld dieses Turniers.
Acht Mannschaften von der Verbandsliga (FC Anker Wismar I) bis zur Kreisliga (Neuburger SV und SKV Bobitz) werden auf den Plätzen an der Mühle und an der Bahnhofsstraße bei einer Spielzeit von jeweils 2 x 15 Minuten um den Finaleinzug kämpfen.
Und so sehen die Staffeln aus:
Gruppe 1:
FC Anker Wismar (Verbandsliga), SV Bad Kleinen (Landesliga), Mecklenburger SV (Bezirksklasse), Neuburger SV (Kreisliga)
Gruppe 2:
SG Groß Stieten (Bezirksliga), Grevesmühlener FC (Landesliga), VfL Blau-Weiß Neukloster (Landesliga), SKV Bobitz (Kreisliga).
Einen klaren Favoriten gibt es bei dieser siebten Turnierauflage nicht, denn bei dieser kurzen Spielzeit haben mehrere Teams Siegchancen. Für den FC Anker Wismar, in den letzten Jahren nahm stets die Landesligaelf an dem Turnier teil, spricht die Tatsache, dass die Mannschaft bereits am Ende der Vorbereitung steht. Allerdings treten die Hansestädter mit einer blutjungen Mannschaft an, die noch Erfahrung sammeln muss. Gleich das Auftaktspiel um 10 Uhr zwischen dem FC Anker Wismar und dem Pokalverteidiger aus Bad Kleinen kann also schon richtungweisend für den weiteren Turnierverlauf sein. Ebenso hoffen die drei Landesligisten aus Bad Kleinen, gleichzeitig Pokalverteidiger, Grevesmühlen und Neukloster auf einen Sieg bei diesem Turnier. Und auch Bezirksligist SG Groß Stieten gehört zu den Mitfavoriten. Wie stark die Stietener Elf ist, hat sie im letzten Jahr bewiesen, als das Team erst im Endspiel an den Bad Kleinern mit 0:1 gescheitert war. Torschütze beim 1:0-Sieg der damaligen Gastgeber war Sebastian Namyslack.
Wie sich der Gastgeber schlagen wird, bleibt abzuwarten, denn nach 14 Tagen Training steht die Mannschaft noch nicht „voll im Saft“. Zwei derbe Niederlagen in Neukloster und beim FC Anker Wismar II am letzten Wochenende zeigten das. Gegen 13.30 Uhr sollten die Vorrundenspiele beendet sein, nach einer Pause mit einem Spiel der Jüngsten des Mecklenburger SV wird es im Stadion die Überkreuzvergleiche der beiden Staffelersten geben. Gegen 17 Uhr dürften dann das Siegerteam und die weiteren Platzierungen feststehen. Ebenfalls ausgezeichnet werden der beste Torschütze (im Vorjahr Denny Jeske von der SG Groß Stieten, heute FC Anker Wismar), der beste Torwart (im Vorjahr Heiko Meyer vom SKV Bobitz) und der beste Spieler (ebenfalls Denny Jeske).
In Zusammenarbeit mit dem Mecklenburger SV wird es neben attraktivem Fußball auch diverse andere Highlights geben. Einer der Höhepunkte im Rahmenprogramm ist sicher wieder die Möglichkeit der Rundflüge mit dem Hubschrauber über Dorf Mecklenburg und in Richtung Wismar zum gesponserten Preis von 17,50 Euro. Aber auch die anderen Attraktionen ziehen immer wieder viele Interessenten an. So gibt es auf die Einrittskarten ebenfalls Rundflüge zu gewinnen, ein Preis, der ebenfalls dem Sieger im Torwandschießen winkt. Außerdem gewinnt der beste Schütze zusätzlich 100 Euro. „Für uns ist dieser Erdgascup der Höhepunkt unseres Sponsorings in der Region“, sagte Hartwig Köpping, technischer Geschäftsführer der Gasversorgung Wismar Land.
Freuen kann sich ebenfalls die Fußballabteilung des MSV, denn alle Einnahmen kommen dem Verein zugute. Weiterhin erhält der Verein von den örtlichen Gasversorgern Wisla Gas, der E.ON-Hanse und der Verbundnetz Gas AG ein transportables Großfeldfußballtor und eine Spielkluft für das A-Juniorenteam gesponsert. „Ein solches Tor haben wir uns schon lange gewünscht, doch leider reichten die Finanzen nicht. Wir freuen uns, dass es jetzt so doch noch klappt“, so Cheforganisator Christian Schönberg.




