Für FC Anker beginnt Rückrunde mit Heimspiel

23.02.2007

Die Winterpause in der Verbandsliga ist vorbei, am Wochenende beginnt für die sechzehn Verbandsligateams die Rückrunde. Für den FC Anker Wismar beginnen die Punktspiele mit einer Heimpartie am Sonntag um 14 Uhr gegen den Tabellenzwölften Lübzer SV (Anstoß wahrscheinlich auf dem Kunstrasenplatz). Nach fünf Siegen und zwei Unentschieden steht das Team aus der Stadt der Bierbrauer mit derzeit 17 Punkten jenseits von Gut und Böse auf dem 12. Tabellenplatz.

Spektakuläre Wechsel gab es in der Winterpause bei den Hansestädtern nicht. Einziger „Neuzugang“ ist David Rosinski, wobei der Abwehrspieler erst zu Saisonbeginn zum FSV Bentwisch gewechselt war. Den FC Anker verlassen haben Mittelfeldspieler Stanislav Kucera, er ging aus familiären Gründen wieder zurück in seine Heimat, sowie Angreifer Daniel Brunsch, der zum Landesligisten SV Bad Kleinen gewechselt ist. Aus dem erweiterten Kreis der Verbandsligaelf hat sich Philipp Kiel abgemeldet. Er hat sich dem Landesligisten Neukloster angeschlossen. Mit zum erweiterten Kreis der 1. Mannschaft zählt jetzt auch der noch im A-Juniorenteam spielberechtigte Benjamin Brügmann.

In diese zweite Halbserie geht die Wismarer Elf ohne Druck. „Wir haben bisher deutlich mehr erreicht als wir gehofft haben. Wir werden auf alle Fälle um die Medaillenplätze mitspielen, aber wenn am Ende nur ein sechster Platz herauskommt, bin ich bei dieser jungen Mannschaft auch nicht unzufrieden. Wir wollen in dieser Saison das Team so festigen, dass es in der nächsten Spielzeit höhere Aufgaben angehen kann“, so Anker-Trainer Bego Catic. In der Rückrunde muss das Ankerteam bis auf Greifswald zu allen Spitzenmannschaften reisen.

Mit dem Lübzer SV haben die Hansestädter bisher erst einmal die Klingen gekreuzt. Das Hinspiel konnte mit 3:1 gewonnen werden. Florian Zysk (2x) und der nach Neukloster gewechselte Philipp Kiel waren in Lübz die Torschützen. Der Sieg in Lübz konnte seinerzeit nach dem kompletten Umbruch in der Mannschaft nicht unbedingt erwartet werden. „Inzwischen hat sich die Mannschaft aber deutlich stabilisiert, doch es ist auch zu merken, wenn Stammspieler fehlen. Bei der letzten Partie gegen Güstrow haben wir das im Abwehrbereich wieder deutlich gespürt“, so Co-Trainer Jürgen Rohloff. Das Wismarer Trainerduo hofft gegen den Tabellenzwölften am Sonntag wieder auf den Einsatz der verletzten bzw. erkrankten Spieler Lukas Bednar, David Rosinski und Patrick Oldendorf. Da auch Tony Levetzow und Mathias Schnöckel nach ihrem Winterurlaub wieder im Trainingsprozess stehen, haben Catic und Rohloff wieder mehr Variationsmöglichkeiten.