FC Anker Wismar strebt gegen Emco Strasburg 10. Heimsieg an

08.05.2003

Nachdem durch das torlose 0:0 beim SV Hafen Rostock alle Austiegsträume ausgeträumt wurden, will der FC Anker am Sonntag ab 14 Uhr mit einem Sieg gegen Emco Strasburg die Negativserie beenden. Für die Hansestädter steht an diesem Sonntag das vorletzte Heimspiel dieser Saison auf dem Programm, wobei mit der abstiegsgefährdeten Elf aus Strasburg erneut ein sehr unbequemer Gast im Kurt-Bürger-Stadion gastiert. Die Elf aus Vorpommern steht nach dem 1:1 am letzten Sonnabend gegen den Malchower SV augenblicklich auf dem sicheren 13. Tabellenplatz, aber auch nur drei Punkte von einem Abstiegsplatz entfernt.

Hansestädter wollen gegen die Vorpommern dritten Tabellenplatz verteidigen

Unser sonntägliche Gast hat sich in Wismar bisher recht wohl gefühlt, denn sie gingen in Wismar noch nie als Verlierer vom Platz. Die Strasburger waren es, die der Ankercrew am 18. September 2001mit einem 2:1-Sieg die letzte Heimniederlage zugefügt hatten. Danach folgten 24 Spiele ohne Niederlage, eine Serie, die bekanntlich bei der letzten Heimpartie gegen den Greifswalder SC riss. Das Hinspiel am 08. Februar konnten die Hansestädter gegen die Emco-Burschen mit 3:2-Siegreich gestalten. Auf tiefen Schneeboden waren Sebastian Rietz (2x) und Uwe Thiemann für eine überlegene Ankerelf erfolgreich. Inzwischen haben sich die Vorzeichen etwas geändert, scheint die Formkurve der Hansestädter nach unten zu zeigen.

„Wir wollen aber trotz aller Ausfälle unseren treuen Zuschauern ein gutes Spiel bieten und am Ende als Sieger vom Platz gehen. Die Mannschaft ist sich aber bewußt, dass dazu eine spielerische Steigerung gegenüber den letzten Partie notwendig ist. In der Abwehr topp, im Angriff flopp, könnte als Überschrift über die letzten Spiele geschrieben werden. Das wollen wir heute ändern und eventuell werde ich für diese Partie eine Überraschung aus dem Ärmel ziehen“, blickte Trainer Axel Rietentiet auf das Spiel voraus. Personell muss sich das Wismarer Trainergespann einige Umstellungen vornehmen, denn vom Kader des letzten Spieltages fallen zumindest vier Spieler aus. So muss Mittelfeldspieler Philipp Aldinger nach seiner 5. gelben Karte pausieren (er war auch im Hinspiel nicht mit von der Partie), während Mario Peter, Thomas Pingel und Marcel Prehn arbeitsbedingt ausfallen. Die Verletzung von Dirk Taflo stellte sich als eingeklemmter Nerv heraus, was einen Einsatz ebenso unmöglich macht. So wird die Abwehrreihe der Wismarer diesmal völlig umgestellt werden müssen, dürfte Tino Goebel als Libero auflaufen, während Mamadou Diallo und der wieder genesene Andreas Maronn die Manndeckerpsoitionen einnehmen.

An der Tabellenspitze hat das Führungsduo Auswärtsaufgaben zu lösen. Während der FC Tollense beim Angstgegner in Polz antreten muss (dass Hinspiel endete 2:2), geht Spitzenreiter Sievershagen in das schwere Spiel beim Malchower SV. Auch die Malchower Elf um Trainer Bernd Sagunski steht mit dem Rücken zu Wand und benötigt jeden Zähler.

Alle Ansetzungen auf einen Blick, in den Klammern die Hinspielresultate:

SV Hafen Rostock 61 – Greifswalder SC (1:1, Sonnabend 13 Uhr)
SG Warnow Papendorf – FC Schönberg 95 II (1:3)
FSV 1919 Malchin – SV Warnemünde (3:1)
FC Pommern Stralsund – SV Waren 09 (0:2)
SV Blau Weiß Polz – FC Tollense Neubrandenburg (2:2)
Torgelower SV Greif – Rostocker FC 95 (2:1, Sonnabend 14 Uhr)
Malchower SV 90 – Sievershäger SV (0:1, Sonnabend 15 Uhr)
FC Anker Wismar – SV Emco Strasburg (3:2, alle Sonntag 14 Uhr)