FC Anker Wismar künftig mit neuem Hauptsponsor
30.12.2002
Sportliche Erfolge sind die eine Seite – die Finanzen hingegen die andere. Kaum noch ein Sportverein ist in der heutigen Zeit in der Lage, sich aus den Beiträgen seiner Mitglieder oder den Einnahmen bei Sportveranstaltungen zu ernähren. Ob nun Landes-, Verbands-, Ober- oder Bundesliga – alle benötigen dazu dringend Sponsorengelder. Um so erfreulicher ist es für den Verein, wenn ein wirtschaftlich potenter Geldgeber gefunden wird. Erst kürzlich unterzeichnete Gerhard Raabe, in seiner Funktion als Präsident des FC Anker Wismar, einen Vertrag mit neuen Sponsoren.
Vorstand und neue Sponsoren unterzeichneten weitreichenden Vertrag
Ab dem 1. Januar 2003 wird nun künftig das Logo der Erdgasversorger das Trikot des Wismarer Verbandsligisten zieren. „Wir sind froh und glücklich, dass wir mit den Gasversorgungsunternehmen der hiesigen Region, dazu gehören die Gasversorgung Wismar-Land, die HanseGas GmbH, die Stadtwerke Wismar GmbH aber auch die Verbundnetz Gas AG Leipzig, einen neuen Hauptsponsor gefunden haben“, betonte Anker-Präsident Raabe. Dem bisherigen Hauptsponsor, Gerhard A. Hellmonds, dem der Verein in der Vergangenheit viel zu verdanken hat, dankte Raabe noch einmal ganz ausdrücklich für sein gezeigtes Engagement. Dieser zog sich, weil er künftig eine eigene Stiftung zu Gunsten von Wachkomapatienten zu betreuen hat, aus dem Sponsoring zurück.
Der ab Januar in Kraft tretende neue Vertrag läuft erst einmal bis zum 30. Juni 2004. Auch Hartwig Köpping, Geschäftsführer der Gasversorgung Wismar Land GmbH, brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass künftig eine für beide Seiten fruchtbare Zusammenarbeit zwischen den Sponsoren und dem Verein entstehen wird. „Es ist uns Ehre und Verpflichtung zugleich, den Sport in unserer Region zu fördern“. Profitieren werden, neben dem Verbandsligisten, auch die Nachwuchsmannschaften des FC Anker Wismar. Denn für jedes erzielte Tor der ersten Mannschaft stellen die Sponsoren zusätzlich einen Geldbetrag zur Verfügung, der für die Nachwuchsarbeit genutzt werden soll. Über die Höhe des künftigen Sponsorenvertrages machten die beiden Parteien keine Angabe.




