FC Anker Wismar erwartet Spitzenreiter Berliner AK

11.02.2011

Für den FC Anker Wismar geht am Samstag die elfwöchige Winterpause zu Ende. Im ersten Rückrundenpunktspiel erwartet das Team ein harter Brocken. Denn der Oberliga-Spitzenreiter Berliner AK 07 Kulübü ist in der Hansestadt zu Gast. Gespielt wird ab 14 Uhr auf dem Kunstrasenplatz an der Bürgermeister-Haupt-Straße. Geleitet wird die Partie vom Andy Stolze aus Pritzwalk, der bereits das Hinspiel gepfiffen hat.

Die Hauptstädter sind augenblicklich das Nonplusultra der Liga, denn in den bisher 15 ausgetragenen Spielen blieb der BAK elfmal siegreich und trennte sich viermal unentschieden. Aber die Berliner können noch auf eine weitere Glanzleistung verweisen, denn die Elf aus dem Poststadion kassierte in den bisherigen Partien nur drei Gegentore. Im ersten Spiel der Rückrunde siegte der BAK 07 am letzten Sonntag wieder „zu Null“, diesmal mit 2:0 gegen den FSV Optik Rathenow. Die Rathenower Elf um Trainer Ingo Kahlisch gastiert dann am 19. Februar in Wismar.

Obwohl die Berliner in der Hinrunde schon so optimal gespielt haben, hat der Verein in der Winterpause sein Gesicht noch mal kräftig verändert. Acht Spieler haben den BAK verlassen, mit Neuhaus, Ali Avcioglu (Türkiyemspor), Lucas Groth, Niklas Brandt (beide Reinickendorf), Patrick Sobtzik (Hertha BSC II), Mehmet Özdemir (Ankaraspor/TÜR), Ahmet Dereli, und Berkan Türken kam die gleiche Anzahl an Aktiven ins Poststadion.

Der Spielausfall der letzten Woche macht sich für den FC Anker insofern negativ bemerkbar, dass Abwehrspieler Niels Laumann fehlen wird. Laumann hatte in der Partie gegen den 1. FC Union Berlin II die fünfte Gelbe Karte gesehen. Da die folgenden drei Partien aber ausgefallen sind, muss er seine Strafe nun morgen gegen die Hauptstädter abbrummen. Andererseits hat sich in der einen Woche aber auch das Lazarett der Hansestädter gelichtet. Die verletzten Stefan Schwandt, Björn Gierahn und Mathias Schnöckel trainieren wieder und sollten zum Aufgebot gehören.

„Die Berliner Elf geht sicher als Favorit in die Begegnung. Aber wir werden uns nicht verstecken. Wir haben eine gute Vorbereitung absolviert, der BAK hat sich personell stark verändert und wird noch einige Spiele benötigen, sich ganz zu finden. Das wollen wir ausnutzen. Mit einem Remis wäre ich zufrieden, aber warum sollen nicht wir die Siegesserie der Hauptstädter beenden“, so Anker-Trainer Timo Lange mit einem Lächeln.

von Andreas Kirsch (Ostsee-Zeitung)