FC Anker Wismar erwartet Hamburger Verbandsligisten
23.01.2003
Zwei Wochen vor dem Start in die Rückrunde unterzieht sich der FC Anker Wismar einem weiteren Härtetest, denn nach dem Spiel gegen Bezirksligaspitzenreiter Grevesmühlener FC, das am Donnerstag deutlich mit 7:1 gewonnen wurde, empfangen die Mannen vom Trainergespann Rietentiet/ Körner am Sonnabend um 15 Uhr auf dem Kunstrasenplatz den Hamburger Verbandsligisten TuS Holstein Quickborn.
Die Hamburger Gäste sind nicht zum ersten mal in Wismar, denn die Quickborner waren der erste Verein, der nach der Grenzöffnung 1989 Kontakte zum Wismarer Fußball gesucht hat. Ihr damaliger Manager Uwe Langeloh, heute verantwortlich für den PR-Bereich im Verein, knüpfte damals Beziehungen zur TSG Wismar und weilte im Januar 1990 mit der Mannschaft bei Hallenturnier der TSG. In diesem Jahr hat der FC Anker am großen Hallenturnier des TuS Holstein teilgenommen und unter zwölf Mannschaften, darunter sieben Oberligavertretungen, einen sehr guten 5. Platz erreicht, hinter den gastgebenden Quickbornern. Im letzten Jahr noch Vierter steht der Hamburger Verbandsligist augenblicklich mit 20 Punkten nur auf dem 12. Tabellenplatz, hat aber auch nur fünf Punkte Rückstand auf Platz sieben.
Seit dem 6. Oktober (5:1 gegen Germania Schnelsen) mußten die Quickborner sieben Niederlagen in Folge hinnehmen. Erst am letzten Spieltag gelang ein 1:1-Unentschieden in Wandsetal. Trotzdem zeigt sich TuS-Coach Jens Martens (zuletzt Trainer bei den Bundesligadamen des Hamburger SV) optimistisch für die Rückrunde. „Insgesamt ist die Mannschaft zu stark als dass wir die Klasse nicht halten könnten“, sagte er in einem Gespräch am Rande des Quickborner Turniers. Zudem hat er mit Oliver Wolf einen Topp-Torschützen in den Reihen, der zur Zeit mit neun Toren auf dem achten Platz der Torjägerwertung liegt. Für die Hansestädter ist dieser zweite Testspielvergleich nach dem 7:1 gegen den Grevesmühlener FC eine sehr wichtige Begegnung, ist es doch die vorletzte Möglichkeit in einem Spiel unterschiedliche taktische Varianten zu probieren. Allerdings muss das Wismarer Trainergespann weiterhin auf wichtige Spieler verzichten, fallen doch Dirk Taflo, Sebastian Namyslack, Steve Krökel und Marcel Prehn definitiv aus.




