FC Anker will gute Serie fortsetzen

04.04.2008

Am Sonntag ab 14 Uhr erwartet der FC Anker Wismar zum dritten Heimspiel nach der Winterpause den Tabellenachten aus Pasewalk. Ob die Partie im Kurt-Bürger-Stadion oder doch noch einmal auf dem Kunstrasenplatz ausgetragen wird, entscheidet sich erst kurzfristig anhand der Wetterlage.
Die Gastgeber sind nach der Winterpause gut aus den Startlöchern gekommen. Sie konnten in den fünf Begegnungen zweimal den Platz als Sieger verlassen und kamen außerdem zu zwei Unentschieden. Zudem wurde das Pokalhalbfinale gegen Neubrandenburg mit 2:0 gewonnen.

Was der Anker-Elf jetzt noch fehlt, ist ein Heimspielsieg, denn außer im Pokalspiel konnten die Hansestädter zu Hause noch keinen Sieg einfahren. „Das wollen wir am Sonntag endlich ändern, denn die Mannschaft ist augenblicklich gut in Form. Was auch der verdiente Sieg in Sievershagen beweist. Zudem wollen wir uns für die unglückliche 0:1-Niederlage in Pasewalk revanchieren, denn auch in Vorpommern hätten wir zumindest einen Punkt mitnehmen müssen. Neben dem verschossenen Foulelfmeter von David Rosinski hatten wir weitere gute Möglichkeiten", so Anker-Trainer Bego Catic.

Bei den Hansestädtern sieht die Personalsituation recht gut aus. Nur die angeschlagenen Dennis Martens und Tony Levetzow absolvierten in den letzten Tagen ein leichtes Training, ihr Einsatz wird sich erst am Spieltag entscheiden.

In den bisherigen fünf Spielen zwischen beiden Mannschaften konnte der FC Anker bereits viermal gewinnen, zudem spricht das Torverhältnis von 16:3 für die Ankerelf eine deutliche Sprache. „Ich bin mir sicher, dass die Niederlage in Pasewalk nur ein Ausrutscher war", ist auch Co-Trainer Jürgen Rohloff optimistisch für die Partie am Sonntag.

Die Elf von Pasewalks Coach Dietmar Drabow kam am letzten Spieltag in Malchin zu einem 2:2-Unentschieden. „Ich sage ganz klar: Mit dem Unentschieden bin ich nicht zufrieden. Schließlich waren wir über 70 Minuten die aktivere Mannschaft auf dem Platz. Jeder konnte sehen, dass wir den Sieg wollten. Aber durch individuelle Fehler haben wir den vollen Erfolg nach einer 2:1-Führung leichtfertig aus der Hand gegeben", ärgerte sich Drabow nach dem Ausgleich eine Viertelstunde vor dem Abpfiff. Für die Pasewalker war es Marciej Bednarek, der die beiden Treffer für sein Team erzielen konnte.

Und so trat der PFV in Malchin an: Michalak, Dorow, Rachwalski, Rößler, Grudzinski, Pokladowski, J. Albrecht, Halbig, Böttcher, Bednarek, Andruszko (Kahl). Die Vorpommern, bei den Tomasz Wydmuszek nach der 1. Halbserie zum FC Vorwärts Drögeheide gewechselt ist, haben mit Marcel Böttcher, Tom Halbig (beide kamen vom SV Pommern Pasewalk) zwei Neuzugänge zu vermeldet. In den letzten fünf Spielen kam das Team von Trainer Drabnow aber nur zu einem Sieg.

von Ostsee-Zeitung