FC Anker will aus dem Tabellenkeller
28.09.2007
Wenn am Sonntag ab 14 Uhr im Kurt-Bürger-Stadion der Schiedsrichter das Verbandsligaspiel zwischen dem FC Anker Wismar und dem FSV 1919 Malchin anpfeift, stehen beide Teams unter deutlichem Druck. Grund: Die Hausherren und die Gäste finden sich augenblicklich im Tabellenkeller wieder und müssen siegen, um den Anschluss an das Mittelfeld nicht zu verlieren.
Zurzeit steht das Ankerteam mit sechs Punkten noch etwas besser da, denn die Malchiner liegen mit nur vier Punkten auf Platz 14 der Tabelle. Mit einem Sieg der Elf vom Trainerduo Bego Catic/Jürgen Rohloff könnte der FC Anker einen großen Schritt nach vorne machen.
In Malchin gab es in den letzten Monate viel Unruhe auf den Trainerpositionen. Zum einen trat Trainer Knöll in der Schlussphase der letzten Saison nach einer Attacke gegen einen Linierichter zurück. In die neue Saison gingen die Malchiner mit Jürgen Töllner, der aber auch bereits nach drei Spieltagen auf Grund gesundheitlicher Probleme sein Amt zur Verfügung stellte. Seitdem steht Wilfried Wulf am Steuer des FSV 1919. Sportlich blieb das nicht ohne Folgen. Inclusive des Pokalspiels gegen die TSG Neustrelitz (0:3) haben die Malchiner die letzten vier Spiele verloren. Dennoch blickt Malchins Trainer optimistisch nach vorn: „Wir haben die ganz schweren Gegner erst einmal hinter uns. Gegen Gleichwertige aus der unteren Tabellenhälfte sollen jetzt Punkte her.“ Die Ankerelf will aber nicht als „Aufbaugegner“ gelten und selbst voll auf Sieg spielen. „Wir müssen für unser Publikum wieder einen Sieg erringen. In Pasewalk hat der Angriff versagt, das wird sich am Sonntag ändern“, ist sich Trainer Bego Catic sicher. Gewarnt ist er vor den Malchinern aber auch, denn in der letzten Saison setzte es gegen den FSV gleich zwei Niederlagen. Personell kann das Wismarer Trainerduo auf das gleiche Aufgebot wie in der Vorwoche zurückgreifen. Fehlen wird auf alle Fälle wieder Martin Thom, der sich im Heimspiel gegen Sievershagen verletzt hatte.
Die Ankerfans können sich am Sonntag aber noch ein Spiel anschauen, denn ab 11 Uhr spielt das Frauenteam auf dem Kunstrasenplatz gegen den amtierenden Landesmeister FSV Schwerin.




