FC Anker will auf Platz drei klettern

04.05.2007

Beim Tabellennachbarn Malchower SV muss morgen der FC Anker Wismar Farbe bekennen. Die Gäste liebäugeln mit einem Auswärtssieg. Nach dem verdienten 3:1-Heimsieg am letzten Sonntag gegen den SV Waren 09 muss das Verbandsligateam des FC Anker Wismar morgen wieder auf Reisen gehen. Um 15 Uhr wird die Mannschaft im Malchower Waldstadion vom gastgebenden Tabellendritten MSV erwartet.

Die Gastgeber liegen in der Tabelle vor den Hansestädtern und mussten sich am letzten Wochenende mit einem 1:1-Heimunentschieden gegen den 1. FC Neubrandenburg begnügen. Durch dieses Remis liegen die Malchower nur noch mit zwei Punkten Vorsprung vor dem FC Anker auf Platz drei. „Für unsere Ambitionen ist ein Unentschieden auf eigenem Platz gegen Neubrandenburg zu wenig. Das Ergebnis ging aber völlig in Ordnung, denn wir haben es versäumt, aus unseren klaren Chancen noch mehr Kapital zu schlagen“, so MSV-Trainer Sven Lange nach dem letzten Spiel.

„Wir haben dieses Ergebnis natürlich positiv zu Kenntnis genommen, wissen aber auch, dass die Hausherren sich gegen uns nicht noch einen Ausrutscher leisten wollen. Wir müssen also diese schwere Auswärtsaufgabe konzentriert angehen und uns von der Anfangsoffensive der Malchower Elf nicht überraschen lassen“, sagt Anker-Trainer Bego Catic und erklärt weiter: „Je länger das Spiel läuft, um so nervöser werden die Gastgeber und wir können unsere Konter starten. Wenn wir an die Leistung der letzten Woche aus dem Spiel gegen Waren anknüpfen können, sind wir auf keinen Fall chancenlos. Als Belohnung würde uns dann ja sogar der Sprung auf den 3. Tabellenplatz gelingen.“

Die bisherige Bilanz zwischen beiden Mannschaften spricht bisher eine positive Sprache für die Hansestädter, denn den sechs Siegen stehen zwei Remis und nur eine Niederlage aus den letzten neun Spielen entgegen. Das Hinspiel konnte der FC Anker durch Treffer von Maik Kerinn und Marcel Heine, bei einem Gegentor von Max Köhler mit 2:1 gewinnen.

Am Mittwoch testete sich die Anker-Elf noch einmal in einem Spiel gegen den Polizei SV Wismar, der sich kurzfristig als Partner zur Verfügung gestellt hatte. „Wir konnten noch einiges probieren, so wurde zum Beispiel Maik Kerinn im defensiven Bereich eingesetzt und Marcel Heine sammelte nach seiner schweren Verletzung im Februar erste Spielpraxis über knapp 30 Minuten“, war Co-Trainer Jürgen Rohloff zufrieden mit dieser kurzfristig angesetzten Partie. Das Ergebnis von 3:1 für den FC Anker (Torschützen Patrick Oldendorf, Vladimir Zir und Maik Kerinn, für den PSV traf Andy Pisarski), sei nur zweitrangig, so Rohloff weiter.