FC Anker weiter im Leistungstief
17.10.2006
Der FC Anker Wismar befindet sich weiter in einem kleinen Leistungstief, denn gegen den Aufsteiger aus Neubrandenburg kassierten die Hansestädter die erste Niederlage auf eigenem Platz in dieser Saison. Das 0:1, Torschütze Alexander Lehmann (33.), war überhaupt die erste Heimniederlage gegen Neubrandenburg. „Im Augenblick sind viele Spieler in ein Leistungsloch gefallen, das kann zwar mit Einsatzwillen teilweise überspielt werden, aber in der Gesamtheit ist das nicht auszugleichen.
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In der letzten halben Stunde bescheinigte er seiner Mannschaft aber Moral, als sie trotz Unterzahl nach der gelb-roten Karte für Vladimir Zir nach wiederholtem Foulspiel ein optisches Übergewicht hatte und sich auch noch einige Chancen erarbeitete. Catic: „Allerdings war unser Sturm nur ein laues Lüftchen, brachte die Neubrandenburger Hintermannschaft damit kaum in Gefahr. Wir werden versuchen, so schnell wie möglich wieder an unser altes Leistungsvermögen anzuknüpfen. Diese Niederlage wird uns nicht umwerfen und vielleicht gelingt uns schon nächste Woche in Waren wieder eine Überraschung.“
Die Gastgeber, die neben Denny Jeske auch ganz kurzfristig auf Tom Hannemann (Magenverstimmung), Thomas Kählert (erkrankt) und Philipp Kiel verzichten mussten, waren von Beginn an das agilere und optisch überlegene Team. Doch Torgefahr strahlte die Mannschaft bis auf eine Großchance für Florian Zysk kaum aus. Kurz vor der Pause gab es noch eine Chance für die Gäste, doch Oliver Döscher zielte knapp über das Ankertor.
In der zweiten Halbzeit das gleiche Bild, wobei die Neubrandenburger vor allem im Abwehrbereich einen sehr stabilen Eindruck machten. Zwar versuchte das Ankerteam mit viel Einsatz zumindest den Ausgleich zu markieren, doch mehr als das Wollen sprang nicht heraus. Immer wieder fehlte der letzte entscheidende Pass und als sich Maik Kerinn einmal bis zur Grundlinie durchgesetzt hatte, köpfte Hannes Plath die Kugel von der Grundlinie ins Aus. Da aber auch das Team von Trainer Ralf Klein seine Chancen nicht nutzen konnte (61., 87.), blieb es beim knappen, aber auch nicht unverdienten Sieg des Neulings.
„Wir werden mit unserer jungen Truppe behutsam weiterarbeiten und dann auch wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Wir liegen mit 19 Punkten auf Platz Drei, eine Position, von der wir zum Saisonbeginn nicht einmal geträumt haben“, so Co-Trainer Jürgen Rohloff.
FC Anker: Kawczynski - Körner (46. Springer), Oldendorf, Bednar, Schnöckel - Disic, Kucera, Zir, Heine - Kerinn (71. Brunsch), Zysk.





