FC Anker- und TSG-Kicker absolvierten gemeinsames Training
15.05.2003
Noch spielen sie in zwei Vereinen, auf zwei Plätzen und unter unterschiedlichen Fahnen – die Kicker der TSG und des FC Anker Wismar. Aber ab Juli wird es dann nur noch einen großen Fußballverein geben.
Bevor die Fusion offiziell vonstatten geht, nutzten bereits am Dienstagabend die Fußballer beider Vereine die Gelegenheit, sich bei einem gemeinsamen Training im Kurt-Bürger-Stadion – der eigentlichen Spielstätte des FC Anker - auf sportlicher Ebene näher zu kommen.
„Die meisten von Euch kennen sich ja bereits persönlich“, begrüßte Anker-Vizepräsident Wilfried Firgt die auf dem Rasen versammelten Teams und erklärte weiter: „Eine solche Aktion wie die heutige ist sicherlich in der Endphase der Meisterschaft ungewöhnlich, aber für beide Vereine für eine gemeinsame Zukunft von großer Bedeutung“. Das Zusammenwachsen praktizieren, gemeinsam neue Ziele zu stecken und kameradschaftlich zusammenarbeiten, das waren die Grundgedanken, an deren Umsetzung die Sportler beider Vereine an diesem Trainingsabend gingen.
Anker-Trainer Axel Rietentiet, in dessen Händen die sportliche Leitung lag, hatte dabei, neben seinem Co-Trainer Manfred Körner, auch die TSG-Trainer Werner Sewe und Norbert Koch an seiner Seite. „Heute soll es nicht heißen: Hier Anker und dort TSG. Ich möchte, dass zusammen trainiert und gespielt wird“, forderte „Riete“ von den Sportlern. Und so folgten, nach einem gemeinsamen Lauftraining zum Aufwärmen, auch verschiedene Konditions- und Kraftübungen, welche die beiden Mannschaften absolvieren mußten, bevor es an ein gemeinsames Trainingsspiel ging. „Ein erster praktischer Schritt ist getan, um sich näher zu kommen“, schätzten auch Heinz Baade und Werner Sewe (beide TSG) nach dem Training ein und blickten dabei optimistisch in eine gemeinsame Zukunft beider Vereine.




