FC Anker in Schwerin schon unter Druck

19.09.2008

Der FC Anker Wismar reist morgen an eine traditionelle Spielstätte: zur Schweriner Paulshöhe. Auf dieser Anlage, auf der auch der Landesligist SG Dynamo Schwerin seine Punktspiele austrägt, wartet ab 14 Uhr der FC Eintracht auf das Team des FC Anker Wismar. Schiedsrichter dieser Begegnung ist Tarek Khemiri, während Stefan Palzer und Marijo Trbara (alle vom Landesverband Hamburg) an der Linie stehen.

Die Formkurve beim FC Anker Wismar zeigt nach oben, obwohl das Ergebnis am letzten Wochenende gegen den Sievershäger SV das Gegenteil aussagt. Deshalb strebt Ankertrainer Bego Catic mit seinem Team in Schwerin auch einen Dreier an. „Die Niederlage am letzten Wochenende tat schon sehr weh, da sie unverdient war. Letztlich haben wir sie uns aber selbst zuzuschreiben, da wir in der Offensive versagt haben. Chancen zum Sieg waren ja genug da. Zweimal in Folge können wir nicht so viele Chancen ungenutzt lassen, sodass ich völlig optimistisch in die Landeshauptstadt fahre. Wir haben den Anspruch, in der Spitzengruppe der Verbandsliga mitzumischen, da müssen wir uns beim Tabellenletzten einen Sieg als Ziel stellen", gibt sich Catic kämpferisch vor der Partie. Diesmal kehren auf Ankerseite zudem vier Aktive in ihre „alte Heimat" zurück, denn mit den Brüdern André und Steffen Hildebrandt, Niels Laumann und Lars Kanter waren vier Ankerspieler in der letzten Saison noch beim FC Eintracht bzw. beim Landesligisten SG Dynamo Schwerin. Personell steht dem Wismarer Trainerduo fast das komplette Aufgebot zur Verfügung. Nur der sportliche Leiter René Rydlewicz ist noch nicht dabei. „Aber ich rechne selbst fest damit, dass ich mein Debüt am nächsten Spieltag zu Hause gegen den FC Vorwärts Drögeheide geben kann", so Rydlewicz. Es wäre „Rydles" erster Einsatz nach seiner schweren Adduktorenverletzung, die er sich am Ende der Bundesligasaison im Training zugezogen hatte.

In der Woche mussten einige Spieler beim Training etwas kürzer treten, bzw. konnten gar nicht trainieren. Angreifer Maik Kerinn hatte sich, ebensowie seiner Sturmkollege El Mouadan Charaffe, eine Erkältung zugezogen, während Keeper Johannes Höcker an einer Blockierung im Genickbereich laborierte. „Ich bin aber optimistisch, dass alle drei Spieler für morgen fit sind", hofft Ankertrainer Bego Catic.

von Andreas Kirsch (Ostsee-Zeitung)