FC Anker hat mit Pasewalk Rechnung offen

05.12.2008

Nachdem das Pokalspiel FC Anker Wismar gegen den Torgelower SV Greif auf Grund des Nachholspiels der Greifen bei Tennis Borussia Berlin auf den 14. Februar nächsten Jahres verlegt wurde, steht für die Elf von Trainer Bego Catic das letzte Heimspiel dieses Jahres vor der Tür. Morgen kommt um 13 Uhr ein Team in das Kurt-Bürger-Stadion, mit dem die Hansestädter noch eine Rechnung offen haben, denn im Hinspiel in Pasewalk setzte es eine völlig unnötige 0:2-Niederlage durch zwei Freistoßtreffer. „Diese Niederlage hätte nie und nimmer passieren dürfen, aber wir waren einfach noch nicht richtig eingespielt. Wir haben die Partie zwar bestimmt, aber im Angriff fehlte der letzte Biss", analysiert Mannschaftskapitän Fabian Bröcker das damalige Spiel im Sommer. „Und dafür wollen wir uns morgen revanchieren", so der Mittelfeldspieler weiter.

Gegen die Vorpommern wollen die Hansestädter aber ein anderes Gesicht zeigen als in den letzten Wochen, denn mit Lars Kanter und Steffen Hildebrandt fehlen bekanntlich zwei Abwehrspieler nach ihren Platzverweisen in Polz. Zudem fallen Mathias Schnöckel (privat) und Jens Gagzow (Armeeeinsatz) für diese Partie definitiv aus. „Aber daran darf unser Ziel, unseren treuen Zuschauern zum Abschluss einen Heimsieg zu bieten, nicht scheitern. Trotz dieser Ausfälle haben wir immer noch eine schlagkräftige Elf zusammen", meint Trainer Catic.

Für die fehlenden Aktiven werden Tom Hannemann und Dennis Martens ebenso wieder zum Kader gehören, wie der zuletzt verletzte Abwehrspieler Patrick Oldendorf. Weiterhin ausfallen wird auch Angreifer Daniel Brunsch, der sich ebenfalls mit einer Verletzung umherplagte und erst wieder im Aufbautraining steht. Gegen Pasewalk hofft dann auch Stürmer Maik Kerinn, er traf in dieser Saison bereits zweimal ins Schwarze, wieder in der Startformation zu stehen. Nachdem André Hildebrandt am letzten Wochenende seine Torflaute mit dem Führungstreffer beendete und sein erstes Saisontor für den FC Anker erzielt hat, wartet René Rydlewicz immer noch auf dieses Erfolgserlebnis. Bisher hat der Ex-Hansa-Spieler nur beim Pokalsieg gegen Bentwisch getroffen. In der Verbandsliga zeichnete er sich bisher aber ausschließlich als Vorlagengeber aus. „Letztlich ist es egal, wer die Tore schießt, wichtig ist, dass wir sie überhaupt erzielen", schmunzelte der Ex-Profi.

von A.K. (Ostsee-Zeitung)