Elf Brasilianern gelang kein Tor gegen den FC Anker

07.08.2008

Der FC Anker Wismar landete gestern Abend gegen die Prignitzer Kuckuck Kickers am Ende einer hart um- kämpften Partie einen verdienten 2:0-Sieg. Nachdem der FC Anker Wismar den Punktspielauftakt beim Pasewalker SV mit 0:2 verkorkst hatte, kam Trainer Bego Catic das gestrige Testspiel gegen die Prignitzer Kuckuck Kickers gelegen. „Ein Spiel gegen eine Verbandsligamannschaft ist immer besser als ein Trainings-Match untereinander", so Catic vor dem Anpfiff.

Etwa 150 Zuschauer waren gestern Abend ins Kurt-Bürger-Stadion gekommen, um die neu formierte Anker-Mannschaft in Augenschein zu nehmen. Am Ende wurden sie nicht enttäuscht. Denn die Wismarer Elf war gegenüber dem Spiel in Pasewalk nicht wiederzuerkennen. Selbstbewusst zeigte sich das Team gegen die Gäste, die immerhin in ihren Reihen elf brasilianische Kicker hatten. Während in Pasewalk die Angriffsreihe des FC Anker zu harmlos operierte, konnte diese gestern Abend deutliche Akzente setzen. So klingelte es bereits in der dritten Minute im Gästetor. Maik Kerinn erzielte nach Vorarbeit von Daniel Brunsch die 1:0-Führung. Und in der 25. Minute wechselten beide ihre Rollen. Diesmal servierte Kerinn Brunsch den Ball, den dieser in den Maschen des Prignitzer Tores versenkte. Obwohl die Gäste sich bemühten, vor das Anker-Gehäuse zu kommen, endeten die meisten Vorstöße bereits an der Mittellinie. Die Anker-Hintermannschaft stand gut gestaffelt, und im Mittelfeld konnten vor allem Fabian Bröcker und Kevin Rosinski die Akzente setzen. Aber auch der 18-jährige Jens Gagzow überzeugte auf der linken Abwehrseite. Mit seinen Vorstößen sorgte er für viel Unruhe im Strafraum der Prignitzer. Nach der Halbzeitpause wechselten die Gäste noch mehr Brasilianer ein, um den Druck zu verstärken. Da auch die Wismarer acht Auswechslungen vornahmen, ging dabei der Spielfluss aus der ersten Halbzeit etwas verloren. Dennoch kontrollierte der FC Anker die Partie und hielt sein Tor bis zum Schlusspfiff sauber. Am Ende war der Sieg der Gastgeber völlig verdient.

„Die erste Halbzeit war sehr ansehnlich. Diesmal haben die Jungs locker gespielt", meinte René Rydlewicz. Er saß während der Begegnung auf der Trainerbank und feuerte von dort aus seine Mannschaftskameraden an. „Nach dem Spiel gegen die Prignitzer Elf bin ich zuversichtlich, dass wir am Sonnabend gegen Malchin uns anders präsentieren werden als in Pasewalk", blickte Anker-Trainer Catic schon auf das Punktspiel am Sonnabend im Kurt-Bürger-Stadion voraus.

FC Anker Wismar mit: Kawczynski - Gierahn (46. Schnökel), Kanter, Laumann (63. Oldendorf), Gagzow (67. Martens), Rosinski (60. Heine) - Körner (63. Souleimane), Bröcker, Nienkarken (46. El Moudan)- Brunsch (46. Moussa), Kerinn (83. Hannemann). A. K.

von A.K. (Ostsee-Zeitung)