Ehrung für FC Anker Wismar bei Sportgala
27.01.2004
Sehen und gesehen werden, Unterhaltung, Smalltalk, Ehrungen für Wismarer Sportler – die Gala von StadtSportBund (SSB) und OSTSEE-ZEITUNG (OZ) ist das gesellschaftliche Ereignis. 200 Gäste waren gekommen, um die 9. Sportgala zu erleben.
Ehrungen für FC Anker Wismar, Holger Röpke, Peter Urban und Marcel Meyerdiercks
Ehrungen für Sportler und Talente, für Förderer und für das Ehrenamt, prima Tanzmusik mit der Showband „Back to music“, unterhaltsame Tombola- und Versteigerungsrunden, ein leckeres Buffet, Turndarbietungen der TSG-Mädchen, mit Andreas von Thien (RTL-Sportnachrichten) einen lockeren Moderator und mit Profi-Boxtrainer Fritz Sdunek einen Ehrengast ohne Starallüren – die Gala von SSB und OZ ließ kaum Wünsche offen. Kein Wunder, dass viele Gäste bis weit nach Mitternacht blieben. Nach OZ-Recherchen begaben sich die Familie von Thien, Peter Schmidt und Andreas Taruttis als Letzte gegen 5.30 Uhr ins Schneechaos.
Bei der Wahl für den Sport-Oscar waren angetreten: die TSG-Handballfrauen, Judoka Julia Graunke, Boxer Andreas Hauser, die Lok-Bohlekegler, die Anker-Fußballer, Behindertensportlerin Ute Schenk, Handballerin Diana Sperling und Kegler Holger Tietze. 5544 Anrufe wurden registriert. Für OZ-Lokalchef Peter Preuß sind „alle Bewerber der Umfrage Sieger. Sie haben mit ihren sportlichen Leistungen Werbung für Wismar gemacht, verdienen Anerkennung und auch in Zukunft Unterstützung“. Erstmals auf Platz eins kamen die Fußballer der Verbandsligamannschaft vom FC Anker Wismar (47 Prozent) vor Julia Graunke und den TSG-Handballfrauen.
Bei den Talenten wurden insgesamt 1948 Anrufe für Judoka Julia Blum, Kampfsportler Sebastian Hell, die Leichtathleten Andreas Jahn und Florian Kühn, für Boxer Marcel Meyerdiercks und Trialfahrer Jan Peters gezählt. Strahlende Freude am Ende bei der Box-Hoffnung Marcel Meyerdiercks (62%). Auf Platz zwei und drei kamen Julia Blum und Andreas Jahn.
Holger Röpke wurde in Abwesenheit der Sport-Oscar für das Ehrenamt zuteil. Ein Sportler durch und durch, der sich über seine TSG-Akrobaten hinaus für den gesamten Verein engagiert. Aktuell vertritt er die erkrankte Trainerin beim VfL Schwerin. Seine eigenen sportlichen Erfolge: 14 DDR-Meistertitel und zehn Jahre Mitglied der Nationalmannschaft. Der Sport-Oscar in der Kategorie Förderer/Sponsor ging an den früheren Oberliga-Handballer Peter Urban von der KIS GmbH. Die Firma unterstützt(e) die Handballer und Fußballer der TSG mit Sponsorengeldern, Arbeitsplätzen und Finanzierung von Sportsachen. Peter Urban trainiert zudem die weibliche Jugend D.
Einen Dank an alle Sponsoren und ehrenamtlich tätigen Ubungsleiter, Helfer und Funktionäre hatte eingangs der Gala Sönke Hagel ausgesprochen. Der SSB-Präsident blickte auf ein erfolgreiches Sportjahr zurück und sprach den Wunsch aus, dass es doch noch einen Weg gibt, wonach es bei der kostenlosen Nutzung der Sportstätten ab 2005 bleibt. „Ich lehne mich da heute nicht zu weit aus dem Fenster, aber die Unterstützung der Stadt wird da sein“, äußerte sich Sportsenator Thomas Beyer (SPD), der die Erfolge der Sportler würdigt hatte, zurückhaltend.




