E-Junioren des FC Anker beim 20. MSV-Kinderturnier auf Bronzeplatz

12.05.2003

Mit dem achten Pokaltriumph des FC Hansa Rostock hatte das 20. Mecklenburger Kinderturnier seinen überragenden Sieger. Neuling FC Anker Wismar wurde Dritter, der Mecklenburger SV belegte Rang 12.

Hansa-Nachwuchs dominierte

Die Trefferquote von 31:1 aus allen sieben siegreichen Partien spricht für die Dominanz der vom einstigen Oberligaspieler Kurt Habermann betreuten Hansa-E-Junioren. Dem Spielwitz, der Zielstrebigkeit und Athletik und den durchdachte Aktionen der Rostocker war letztlich beim Jubiläumsturnier des Mecklenburger SV niemand gewachsen. Nur der starke Finalkontrahent Magdeburg brachte den Cupverteidiger beim 1:1-Zwischenstand kurzzeitig in Verlegenheit.

Der Einstand von Neuling FC Anker Wismar endete mit einer Bronzemedaille. Das aus der souveränen Kreisligaführung gewohnte Angriffsfeuer konnte jedoch nicht entfacht werden, der Halbfinaleinzug führte erst über ein Strafstoßschießen gegen Eintracht Schwerin (3:2). „Wir haben ein sehr gutes Turnier gespielt, in der Abwehr gut gestanden, die Mannschaft wurde richtig gefordert“, so Anker-Übungsleiter Mathias Tietze im Turnierfazit.

Für den jungen MSV-Coach Patrick Oldendorf war der letzte Rang keine Enttäuschung. Neun seiner 13 Steppkes nehmen nächstes Jahr neuen Anlauf, wollen dann mit mehr Biss die eigene Tormarke von 100 Treffern in der Chronik schaffen.

Vorrundengruppe I

 Mannschaft
Tore
Punkte
1.FC Hansa Rostock
27:0
15
2.1. FC Lok Stendal
7:4
10
3.SV Babelsberg 03
7:6
9
4.Schweriner SC
8:12
7
5.FSV Fortuna Pankow
3:13
3
6.Mecklenburger SV
1:19
0


Vorrundengruppe II

 Mannschaft
Tore
Punkte
1.1. FC Magdeburg
7:0
11
2.FC Anker Wismar
3:0
9
3.FC Eintracht Schwerin
3:0
9
4.Tennis Borussia Berlin
4:6
6
5.SV Grimma 1919
3:5
5
6.NEVAG Neubrandenburg
1:11
0



Halbfinale:
FC Hansa – FC Anker 4:0 (4:0)
Lok Stendal – 1. FC Magdeburg 0:4 (0:2)

Platzierungsspiele:

um Platz 11: Mecklenburg – Neubrandenburg 2:3
um Platz 9: Pankow – Grimma 2:3
um Platz 7: SSC – Tennis Borussia 3:1
um Platz 5: Babelsberg – Eintr. Schwerin 1:3

Mit neuem Turnierrekord von 15 Treffern eroberte sich der kleine Hanseat Paul Bürger die Torjäger-Krone. Der elfjährige Wirbelwind sorgte zwischenzeitlich mit dem 1700. Turniertreffer maßgeblich für die drittbeste Quote (106) in den zwei Jahrzehnten, die nun bei insgesamt 1718 Toren steht. In der Liste der insgesamt 47 Torschützen unter den eingesetzten 142 Neun- bis Elfjährigen folgten: Paul Maletzke 9, Tommy Grupe (beide FC Hansa) 5, Konstatin Peschel (Babelsberg) 4, Oliver Laube, Philipp Weigmann (beide Magdeburg), Florian Fritsche (Grimma), Mustafa Nuri (Anker), Vico Mandlhate (Eintracht), Tim Schreiber (Pankow) je 3.

Mit Unterstützung von Sponsoren (Klaus Derichs, Manfred Spierling, Hartmut Lattemann Lars Dauter) konnte der Veranstalter mit Ehrenpreisen auszeichnen:

Bester Torwart: Danny Scholz (Magdeburg)

auffälligster Feldspieler: Vico Mandlhate (Eintracht Schwerin)

persönliche Ankerkennungen: aus allen Mannschaften jeweils ein E-Junior, darunter Johannes Brinkies (FC Anker) und Christoph Lange (Mecklenburger SV).

Die beiden NWM-Teilnehmer traten an mit:

FC Anker Wismar: Johannes Brinkies, Jano Stapelmann 1 Tor, Pascal Scharfenberg, Tobias Karsten, Maximilian Schulz, Christopher Holtz, Mustafa Nuri 3 (Feldverweis gegen Stendal), Malten Rose, Christoph Pisarski 2, Kevin Rosinski, Frank Zocher, Jens Evert. Übungsleiter: Mathias Tietze/Andreas Schulz

Mecklenburger SV: Max Ninnemann, Tommy Frick, Maximilian Riediger, Bastian Ochse, Hans-Georg Vopel, Matthias Fink, Christoph Lange, Benedikt Kasprowski, Max Merkl, Mannschaftskapitän Marvin Tiede, Felix Golein, Martin Stubbe, Hannes Fridtjoft Golz. Übungsleiter: Patrick Oldendorf

Turnierschiedsrichter: Andreas Modes (Mecklenburger SV), Norman Holz (FC Anker), Philipp Hübler, Stefan Gabelmann (beide Neuburger SV).

In dem ansprechenden Pausenprogramm ließen die Leistungen der beiden Rostocker Steppkes Paul Maletzke und Paul Bürger beim Balljonglieren mit 468 bzw. 256 gelungenen Versuchen aufhorchen. Beim Organisationsstab um Ulrich Meierfeldt, dem Dorf Mecklenburgs Bürgermeister Peter Sawiaczinski ein dickes Lob für Vorbereitung, Organisation und Durchführung aussprach, laufen nun schon erste Vorbereitungs-Ideen für das „21.“ im Mai 2004.