Dünne Personaldecken bei Anker II und Bad Kleinen im Nachbarderby

04.05.2007

Zu einem punktlosen Gesamtauftritt aller Nordwest-Landesligisten wird es diesmal nicht kommen, denn es steht das sechste Nachbarderby des FC Anker Wismar II im Stadion gegen den SV Bad Kleinen im Terminplan. Punktzuwachs brauchen beide Kontrahenten angesichts ihrer Kellerlage. Dabei hat die Club-Reserve, seit fünf Spielen auf dem abstiegsrelevanten Rang 13, noch die Positivserie aus den bisher fünf Duellen mit zwei 2:1-Siegen und drei Remis als Unterpfand für die eigene Motivation.

Allerdings wollen sich die Gäste nach dem blamablen 0:3-Auftritt gegen Parchim rehabilitieren. „Eigentlich sind wir jetzt mal mit einem Derby-Sieg dran“, lässt sich SVB-Coach Norbert Niemann entlocken. Doch das beiderseitige Punktinteresse unter dem Druck des Klassenerhalts stößt auf personelle Engpassgrenzen. Die Personalhilfe zwischen beiden Männervertretungen sowie den A-Junioren des Clubs wird diesmal eingeengt, da alle drei Mannschaften morgen im Einsatz sind. So wird Anker II in diesem Schlüsselspiel nicht nur auf Kapitän Taflo verzichten müssen, auch einige andere Positionen aus dem Hagenow-Spiel (1:2) stehen vor einem Tausch.

So ringt Co-Trainer Dieter Zimmermann  praktisch bis zum Anpfiff auf Unterstützung, hofft auf die Einsatzhilfe der Junioren Törber und Krüger. Groß ist auch die Ausfallliste bei den Bad Kleinern, überwiegend verletzungsbedingt. Sperling, Priebe, Sommerfeld, Schröder und Klinke lassen das Aufgebot auf 13 Akteure schrumpfen. Der „Rest“ ist zur Wiedergutmachung aufgefordert mit Trainer-Auftrag: „Jeder muss kämpfen, einfach und nicht kompliziert spielen und gegenüber Parchim eine ganze Schippe drauflegen, sich um 180 Grad wandeln!“