DFB-Landespokal: SG Grabow/ Ludwigslust 03 - FC Anker Wismar II 1:0 (0:0)
06.10.2004
Die Landesligaelf des FC Anker Wismar hat den Einzug in das Achtelfinales des Landespokals von Mecklenburg-Vorpommern verpasst. Unter Flutlicht in Groß Laasch unterlag die Mannschaft von Trainer Eckard Jesko dem Tabellendritten der Landesliga knapp mit 0:1, konnte in dieser Partie aber auch nur in der ersten Halbzeit überzeugen.
Tore: 1:0 (62.) Thomas
Schiedsrichter: Dittrich (Parchim)
Anker-Reserve im Angriff zu harmlos
Für die Gastgeber bedeutet dieser Sieg nicht nur den Einzug in das Pokalachtelfinale, das am 20. und 21. November ausgetragen wird, sondern gleichzeitig die Revanche für die am ersten Spieltag erlittene 0:1-Heimniederlage gegen die Ankercrew. Die Partie begann mit einem Paukenschlag der Gastgeber, denn bereits in der 1. Minute stand Torjäger Thomas völlig frei, setzte die Kugel aber neben das Ankertor.
Doch danach blieb die Partie ausgeglichen und die Ankerelf hatte zwei sehr gute Möglichkeiten, selbst in Führung zu gehen. Nach einem Abwehrfehler der Platzherren stand Florian Zysk plötzlich frei vor dem leeren Grabower Tor, setzte die Kugel aber links am Tor vorbei (12.). In der 24. Minute die nächste gute Gelegenheit, diesmal vergab Sebastian Peters. Danach kamen die Gastgeber immer besser ins Spiel und hatten durch Thomas kurz vor und unmittelbar nach der Pause erneut zwei sehr gute Torgelegenheiten. Zum einen scheiterte der letztjährige Goalgetter am Pfosten, später strich sein Schuss nur um Zentimeter am Kasten von Simmich vorbei ins Aus. Seine dritte Einschussmöglichkeit nutzte er dann aber eiskalt. Nach einem Pass an der Außenlinie entlang hatte Ove Schulz seinen Gegenspieler zu viel Freiraum gelassen, der dribbelte bis zur Grundlinie durch und die Eingabe schmetterte Thomas ins Netz, unhaltbar für Anker-Keeper Sebastian Simmich.
Danach hatte die Ankercrew nicht mehr die spielerische Reife, diesen Rückstand noch aufzuholen. Das Bemühen war zwar zu erkennen, aber aus dem Mittelfeld heraus kamen zu wenig Akzente und im Angriff konnte sich das Team keine nennenswerte Torchance mehr erarbeiten. Thomas Kählert kam für Florian Zysk neu ins Spiel, aber auch das Duo Kählert und Peters konnte keinen Druck mehr entwickeln, sodass die Platzherren den Sieg sicher über die Zeit brachten.
„Ich bin enttäuscht über diese Niederlage. Das Fehlen von Michael Poganski hat sich doch sehr deutlich bemerkbar gemacht. Hier hätten wir heute nicht ausscheiden müssen“, zeigte sich Anker-Trainer Eckard Jesko enttäuscht über die Niederlage.
Bernhard Knothe




