David Rosinski schwer verletzt
21.03.2011
Beim ersten Heimspiel der Rückrunde im Kurt-Bürger-Stadion kommt Oberligist FC Anker Wismar nicht über eine Nullnummer gegen Germania Schöneiche hinaus. Der FC Anker Wismar wartet weiter auf seinen ersten Heimsieg nach der Winterpause. Das 0:0 gegen Germania Schöneiche am Sonnabend Nachmittag im Kurt-Bürger-Stadion war das dritte Unentschieden in der Rückrunde. Die Partie gegen die Randberliner stand für die Hausherren unter keinem guten Stern, denn mit Stefan Schwandt, Marcel Wulff, Marcel Heine und Björn Gierahn fehlten gleich vier Spieler verletzungsbedingt. Zudem kam Abwehrchef Steffen Seering erst 20 Minuten vor Spielbeginn von einer Weiterbildung aus Bremen.
Als wenn das nicht schon genug Pech wäre, in der 38. Minute musste zu allem Überfluss auch noch David Rosinski mit Verdacht auf Handbruch ausgewechselt und ins Krankenhaus gebracht werden. Obwohl Rosinski im Strafraum von den Beinen geholt worden war, blieb der Strafstoßpfiff des Unparteiischen aus Berlin aus. Aber diese Szene war nicht der erste Aufreger in Halbzeit eins. In der 11. Minute hatten die Ankerfans bereits den Torschrei auf den Lippen. Rosinski hatte sich auf der rechten Seite schön durchgesetzt, war in den Strafraum eingedrungen, hatte zu Sissoko Moussa gepasst, doch der brachte das Kunststück fertig, den Ball vom Elfmeterpunkt noch links neben das Schöneicher Tor zu schießen. Weitere gute Möglichkeiten hatte Mannschaftskapitän Fabian Bröcker doch bei seinem Schuss in der19. Minute und seinem Seitfallzieher nach Flanke von Rosinski (22.) fehlte im das Fortune. Aber auch die Germanen waren bei Kontern stets gefährlich. In der 29. Minute war Pascal Fofie von Jacob Wilson schön freigespielt worden, doch Johannes Höcker im Ankertor zeigte sich sicher. In der zweiten Hälfte hatten die Gäste mehr vom Spiel und tauchten einige Male brandgefährlich vor dem Kasten der Hansestädter auf. So musste Höcker nach einem Grundliniedurchbruch von Gebhardt und anschließendem Schuss gegen Roland Richter klären (61.), bevor Erik Schameitke nur eine Minute später einen Schuss von Gebhardt von der Torlinie schlagen musste. Nach einem langen Pass aus der eigenen Abwehr heraus lief der Ex-Profi alleine auf den herausstürzenden Höcker zu, schob den Ball dann Richtung Ankertor, doch Schameitke war zum Glück für die Hausherren schneller. In der Schlussviertelstunde hatte die Schöneicher Elf dann noch zwei weitere gute Möglichkeiten, die ungenutzt blieben.
„Vor der Pause haben wir es versäumt, in Führung zu gehen. Das ist uns wegen unserer Abschlusschwäche aber nicht gelungen. In der zweiten Halbzeit hatten die Schöneicher die besseren Möglichkeiten und hätten die Parte auch für sich entscheiden können“, so Trainer Timo Lange.
FC Anker spielte mit: Höcker, Schameitke, Laumann, Seering, Schnöckel, Martens (68. Schiewe), Bröcker, Hildebrandt, Niemeyer, Rosinski (38. Bernwald), Moussa, (82. Egiazarian)
Zuschauer: 250
Nachholspiele terminiert:
Mittwoch, 13.4., 19.00: Hansa Rostock II—FC Anker Wismar, Mittwoch, 4. Mai, 19.00: SV Altlüdersdorf—FC Anker Wismar
von Andreas Kirsch (Ostsee-Zeitung)




