Der kleine Wirbelwind David Rosinski war neben Moussa der zweite Stürmer und war ein steher Unruheherd
Nach seiner Gelbsperre stand Sissoko Moussa wieder in der Starformation, bereits in der 2. Minute hatte er die Riesenchance zur Führung
Der kleine Wirbelwind David Rosinski war neben Moussa der zweite Stürmer und war ein steher Unruheherd
Hannes Niemeyer hier im Zweikampf mit Andre Zielke, nach einer stunde musste er nach einer Rückenverletzung ausgewechselt werden
Bröcker und Seering treffen bei Auswärtssieg in Rathenow
28.08.2010
Der FC Anker Wismar hat im zweiten Auswärtsspiel der Saison gegen den FSV Optik Rathenow mit 2:0 gewonnen. Fabian Bröcker und Steffen Seering waren die Torschützen. Die Hansestädter, die wieder ohne die verletzten Johannes Höcker, Marcel Heine und Stefan Schwandt antreten mussten, erwischten einen sehr guten Start, denn bereits der erste Angriff hätte die Führung bringen müssen. Sissoko Moussa hatte sich schön durchgesetzt, stand frei vor dem Rathenower Gehäuse, fand aber in Optik-Keeper Marc Sengespeick seinen Meister.
Wie schnell sich aber so eine vergebene Chance rächen kann, zeigte der direkte Gegenzug. Doch Steffen Seering konnte den Angriff der Gastgeber über die linke Seite gerade noch klären. Wenig später die zweite Chance für Moussa: Diesmal wurde er nach einem Grundliniendurchbruch im Fünfmeterraum gestoppt. Hätte er aber in dieser Szene seine besser postierten Mitspieler gesehen, wäre die Führung möglich gewesen. So ging es bis zur Pause immer hin und her, wobei die Hausherren in der 22. Minute durch einen Kopfball von Mari Delvalle an die Lattenoberkante noch eine gute Möglichkeit hatten.
Die letzte Chance der Gastgeber gab es Sekunden vor der Pause. Auf der rechten Seite setzte sich Anil Aslan durch, seinen Pass fischte Kevin Suppa vor dem einschussbereiten Dogukan Topuz weg.
„Spielerisch war die Hälfte Eins nicht das, was ich erwarte. Zum einen haben wir durch Moussa und Niemeyer zwei glasklare Chancen nicht nutzen können und spielerisch lief vor dem Seitenwechsel nicht viel zusammen", ärgerte sich Ankertrainer Timo Lange in der Halbzeitpause.
Mit Beginn der zweiten Hälfte wurde das Ankerspiel dann besser. Und in der 55. Minute wurden die Wismarer schließlich belohnt. Allerdings musste wieder ein Standard helfen, denn Mannschaftskapitän Fabian Bröcker hämmerte aus 35 Metern einen Freistoß ins linke obere Dreiangel.
Danach kontrollierten die Gäste zwar die Begegnung, aber klare Torchancen konnten sie sich auch nicht erarbeiten. So musste wieder ein Standard her. Diesmal traf Abwehrchef Steffen Seering per Kopf nach einer Ecke von Bröcker (76.). „Da muss ich erst nach Wismar wechseln, um einmal in Rathenow zu gewinnen. Weder mit Greifswald noch mit Neuruppin hatte ich hier ein Erfolgserlebnis", erzählte „Eiche" Seering schmunzelnd.
Statistik: 0:1 (55.) Fabian Bröcker, 0:2 (76.) Steffen Seering
SR.: Gunnar Stary (Dresden)
Zuschauer: 196
Gelbe Karten: Zielke, Pfefferkorn, Leroy, Richter (alle Rathenow), Rosinski, Bröcker
FC Anker spielte mit: Suppa - Martens (88. Gierahn), Schameitke, Seering, Laumann - Bröcker, Niemeyer (60. Wulff), A. Hildebrandt, Schnöckel - Rosinski, Moussa (90. Bernwald).
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von Andreas Kirsch (Ostsee-Zeitung)




