Bis fünf Minuten vor Schluss war alles offen

19.11.2007

Die Elf von Trainer Bego Catic unterlag beim Tabellenzweiten FSV Bentwisch mit 1:2 Toren. Das ärgerliche an dieser Niederlage war, dass der Siegtreffer der Gastgeber erst fünf Minuten vor dem Abpfiff fiel. Gegen einen wuchtigen Kopfball von Stefan Geers nach einer Ecke war Krzysztof Kawczynski machtlos.

Das Ankerteam begann in der Aufstellung wie in der Vorwoche beim 0:0 gegen den SV Waren 09. Die einzige Veränderung war, dass Maximilian Schneider erstmals von Beginn an für den arbeitsmäßig verhinderten Dennis Martens spielte. Die Bentwischer begannen vom Anpfiff druckvoll und forderten die Ankerabwehr und ihren Keeper häufig, doch entweder klärten die Verteidiger glänzend, oder die Gastgeber fanden in Anker-Torhüter Krzysztof Kawczynski ihren Meister.
 
Doch in der 24. Minute fiel dann die verdiente Führung der Bentwischer, als der Ex-Ankerspieler Helge Tews einen Eckball von Martin Becker per Kopf in die Maschen wuchtete. Danach kam die Ankerelf aber besser ins Spiel und die Gastgeber wurden deutlich unsicherer. So hatten Mathias Schnöckel und Florian Zysk gute Möglichkeiten, konnten allerdings daraus keinen Nutzen ziehen. Die nächste Hiobsbotschaft dann in der 40. Minute: Marcel Heine verletzte sich an seinem linken Knie so schwer, dass er gegen Martin Thom ausgewechselt werden musste. Das erwies sich dann als Glücksgriff, denn bei einem Freistoß von der Strafraumgrenze schnappte sich Thom den Ball und verwandelte zum umjubelten Ausgleich (43.).
 
Im zweiten Abschnitt verflachte die Begegnung etwas. Die Hausherren hatten zwar die gefährlichen Möglichkeiten, scheiterten entweder an der eigenen Ungenauigkeit, oder fanden im Ankerkeeper ihren Meister. In der Schlussviertelstunde gab es dann einen offenen Schlagabtausch. Beide Mannschaften wollten die drei Punkte. In der 78. Minute fischte Kawczynski einen Schuss von Markus Thomas aus dem Winkel. Zwei Minuten später köpfte Ankerstürmer Florian Zysk das Leder zum 2:1 für die Hansestädter ins Tor, welches ihm aber wegen eines angeblichen Foulspiels aberkannt wurde. Ebenso unglücklich dann der 2:1-Siegtreffer für die Gastgeber. Nach einem Pressschlag von Tom Körner mit Danilo Hopfmann hatte Schiedsrichter Block bereits auf Abstoß entschieden. Aber dann ließ er sich von der Protesten der Gastgeber beeinflussen und gab einen Eckball. Da heraus fiel dann das Siegtor für die Randrostocker.