Außer Spesen nichts gewesen
05.03.2007
„Außer Spesen nichts gewesen“, so könnte das große Motto über dem Spiel des FC Anker Wismar in Papendorf sein, denn die Mannschaft kassierte an der Warnow eine 1:2-Niederlage. Es bleibt also dabei, auf dem sehr holprigen und keinesfalls Verbandsligaansprüchen entsprechenden Platz in Papendorf, bringen die Hansestädter kein Bein an den Boden. Zum vierten Mal trat die Ankerelf dort an, zum vierten Mal musste man die Heimreise mit einer Niederlage im Gepäck antreten.
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Diese Überlegenheit der Gastgeber dauerte auch nach dem Seitenwechsel weiter an, allerdings fand die Ankerelf jetzt besser ins Spiel. Die besseren Tormöglichkeiten lagen aber bei den Angreifern der Randrostocker und nachdem Kawczynski in der 70. Minute noch einen Freistoß vom 2,07 Meter großen Hünen Sören Neumann parieren konnte war er drei Minuten später gegen den Seitfallzieher von Georg Krieg machtlos. Bei einem Angriff der Papendorfer über die rechte Seite mit anschließender Flanke fast von der Eckfahne stand der Torschütze völlig ungedeckt und bedankte sich für diese „Großzügigkeit“.
Erst jetzt wachten die Hansestädter richtig auf und spielten ihre kräftemäßige Überlegenheit aus. Immer wieder schalteten sich jetzt die beiden Abwehrspieler Lukas Bednar und David Rosinski mit in die Angriffe ein und die Hausherren hatten in der Abwehr alle Hände voll zu tun. Der Ausgleichstreffer lag dann auch noch auf den Füßen von Benjamin Brügmann, doch auf dem unebnen Platz versprang ihn der Ball beim Abschluss und ging rechts neben das Tor der Einheimischen. Als der Unparteiische Sekunden nach dieser Szene die Partie abpfiff, war wieder ein Kapitel der schwarzen Serie der Ankerelf in Papendorf fertig.
„Die Ursachen für diese Niederlage liegen vor allem in der ersten Halbzeit begründet. Da haben wir einfach zu weit von den Gegenspielern weggestanden und ihnen zu viel Spielraum gelassen. Nach dem Rückstand hat die Mannschaft dann zwar alles versucht, aber dieses Aufbäumen kam zu spät“, ärgerte sich Catic.
FC Anker spielte mit: Kawczynski - Rosinski, Körner, Bednar, Schnöckel - Disic, Hannemann (68. Oldendorf), Zir (74. Levetzow) – Jeske - Zysk, Kerinn (46. B. Brügmann)





