Anker vor schwerer Heimaufgabe
17.11.2006
Zum letzten Mal in diesem Jahr stellt sich morgen das neuformierte Verbandsligateam des FC Anker Wismar seinem Anhang vor. Nach dem etwas enttäuschenden Auftritt gegen Weitenhagen (1:1) erwartet das Team von Trainerduo Bego Catic/Jürgen Rohloff morgen ab 13 Uhr den Tabellenzweiten FC Eintracht Schwerin. Die Landeshauptstädter, als einer der Mitfavoriten auf den Oberligaaufstieg in die Saison gestartet, konnten am letzten Wochenende einen großen Coup landen, denn die Mannschaft um Trainer Jörg Schröder gewann beim bis dahin niederlagenfreien Spitzenreiter in Greifswald mit 3:1 (Treffer durch 2x Vincent Wagner und Thomas Bernstein).
Aber auch die Hansestädter gehen optimistisch in diese Partie, denn das Team kann in der augenblicklichen Bestbesetzung auflaufen und will seinem Anhang zum Jahresabschluss den sechsten Saisonsieg schenken. Abwehrspieler Mathias Schnöckel ist nach seiner Rotsperre beim Punktspiel in Greifswald wieder spielberechtigt, sodass bis auf die langzeitverletzten Rene Wenzel und Dennis Martens praktisch alle Mann an Deck sind. „Es wird für uns natürlich ein schwieriges Spiel werden, doch ich bin optimistisch, dass mein Team eine deutlich bessere Leistung gegen die Landeshauptstädter bieten werden. Die Schweriner sind in den letzten sechs Spielen fünfmal als Sieger vom Platz gegangen, doch wir gehen hochmotiviert in dieses Spiel und warum soll uns diesmal nicht so wie gegen den Malchower SV eine Überraschung gelingen. Einige Spieler wirkten am letzten Wochenende mental nicht auf der Höhe und auch im Angriff sind wir zu harmlos geblieben“, blickte Trainer Bego Catic voraus und zurück.
Positiv ist die bisherige Bilanz der Ankerelf in den Begegnungen beider Mannschaften. Allerdings standen sich beide Teams bedingt durch die Oberligazugehörigkeiten erst zweimal gegenüber. Im Aufstiegsjahr 2004 gewann Wismar zu Hause mit 3:1, in Schwerin mit 6:1. „So hoch muss das Ergebnis gar nicht ausfallen. Wir wären schon mit einem 1:0-Sieg hochzufrieden“, so Co-Trainer Jürgen Rohloff. Ein Anker-Erfolg wäre gleichzeitig der 70. Heimsieg im 98. Verbandsligaheimspiel.




