Anker-Team will vierten Sieg

25.08.2006

Wer die junge Verbandsligamannschaft des FC Anker Wismar am Sonntag spielen sehen will, muss zum Auswärtsspiel nach Sievershagen fahren. Der FC Anker Wismar muss nach dem überraschenden 3:1-Erfolg gegen die SG Warnow Papendorf am letzten Sonntag, wodurch die Hansestädter auf den ersten Tabellenplatz geklettert waren, wieder auf Reisen gehen und wird am Sonntag um 14 Uhr auf dem Platz in Lambrechtshagen vom Tabellensechsten Sievershäger SV erwartet.

„Sicher keine unlösbare Aufgabe, aber wir dürfen nicht unsere engagierte Spielweise der ersten drei Partien aufgeben. Jedes Mal sind wir mit unserer blutjungen Truppe als Außenseiter in die Partie gegangen, haben aber engagiert gekämpft und gespielt und sind dafür belohnt worden. Mit den drei tschechischen Neuzugängen ist unser Spiel nun noch druckvoller. Gegenüber der Partie in Lübz hat sich das Leistungsvermögen noch mindestens um 30 Prozent erhöht“, sagte Trainer Bego Catic nach diesem unerwarteten, aber hochverdienten 3:1-Sieg gegen die Papendorfer Elf. Dass seine Elf trotz des kompletten Neuaufbaus bereits wieder hoch eingeschätzt wird, zeigte alleine schon die Tatsache, dass sich Greifswalds Trainer Andreas Zachhuber und der Trainer vom FSV Bentwisch Willi Lootz das Spiel der Anker-Elf gegen Papendorf nicht entgehen ließen.

Personell sieht es bei den Hansestädtern nach dem Zugang der drei tschechischen Spielern positiv aus, stehen dem Trainerduo Catic/Rohloff doch sechzehn gesunde Spieler zur Verfügung. „Alle sind heiß auf das Spiel und wollen den vierten Sieg in Folge, mit dem wir unsere Tabellenspitze verteidigen könnten“, so Co-Trainer Jürgen Rohloff. Mit dabei ist auch wieder Tom Körner, der sich in der Partie gegen Papendorf eine schmerzhafte Stauchung im Nackenbereich zugezogen hatte, ausgewechselt werden musste und einige Tage mit einer „Halskrause“ umherlief. Eine Änderung im Kader zur Vorwoche gibt es aber doch, denn Ersatztorhüter Jan Kadow ist persönlich verhindert, für ihn sitzt der Keeper der 2. Mannschaft, Perry Rodewald, auf der Wechselbank.