Anker-Spieler wollen im „Fuchsbau“ gewinnen
25.02.2011
Am 19. Spieltag weilt der FC Anker Wismar am Sonntag ab 14 Uhr im Reinickendorfer „Fuchsbau“ am Freiheitsweg. Schiedsrichter ist Andy Stolz aus Pritzwalk, der vor zwei Wochen die Partie des FC Anker gegen Tabellenführer Berliner AK 07 geleitet hat.
Für die Hauptstädter hat diese Partie einen besonderen Stellenwert, denn augenblicklich liegen die Füchse mit nur drei Siegen und zwei Unentschieden auf dem vorletzten Tabellenplatz. Allerdings haben die Berliner aber auch erst 14 Partien ausgetragen. Ihren letzten Sieg verbuchten sie am 5. Spieltag mit einem 2:0 beim FSV Optik Rathenow. Die letzten drei Spiele haben die Füchse durchweg verloren. Nach der 0:1-Heimniederlage gegen den SV Altlüdersdorf trafen sie zweimal auf Spitzenreiter Berliner AK. Nach dem 1:4 auf eigenem Platz im Berliner Landespokal setzte es am letzten Sonntag eine 0:3-Niederlage.
Die Füchse um ihren Trainer Denis Drnda suchen erst ihre Formation, denn in der Winterpause haben gleich 14 Spieler den „Fuchsbau“ verlassen, sodass am Freiheitsweg eine komplett neue Mannschaft geformt werden muss. Von der Elf, die am 4. Spieltag in Wismar auflief, standen am letzten Spieltag mit Keeper Thomas Dame und den Mittelfeldspielern Fabian Kolditz und Kevin Kruschke gerade einmal drei Spieler im Aufgebot der Reinickendorfer. Der routinierteste Füchse-Spieler ist ohne Zweifel Keeper Dame.
Auch der FC Anker konnte am letzten Wochenende nicht überzeugen, denn gegen Optik Rathenow kassierte das Team um Kapitän Fabian Bröcker eine völlig unnötige 0:2-Heimniederlage. „Nach zuletzt vier Spielen ohne Sieg wollen wir endlich wieder einmal gewinnen und die drei Siegpunkte mit nach Wismar nehmen. Von unserer Zielstellung, am Ende zumindest auf Platz sechs einzukommen, rücken wir keinen Schritt ab. Und wenn wir am Sonntag und dann eine Woche später zu Hause gegen Malchow gewinnen, sieht es in der Tabelle schon wieder ganz anders aus“, so Ankertrainer Timo Lange.
Personell kann er an diesem Wochenende wieder aus dem Vollem schöpfen. Der zuletzt gesperrte Hannes Niemeyer steht wieder im Aufgebot. Eine Hiobsbotschaft hat Lange aber trotzdem erreicht: Der zum Saisonbeginn lange verletzte Stefan Schwandt hatte gerade wieder ins Team zurückgefunden, da brach seine Knieverletzung wieder auf und macht einen erneuten operativen Eingriff notwendig. So wird „Schwandter“ seiner Mannschaft in den nächsten Wochen fehlen. Gute Besserung von dieser Stelle.
Während aus dem oberen Tabellendrittel die Partie der TSG Neustrelitz gegen die 2. Mannschaft des 1. FC Union Berlin herausragt, will Tennis Borussia Berlin im Spiel gegen den Torgelower SV Greif die aufsteigende Form bestätigen und sich aus dem Abstiegsstrudel befreien.
von Andreas Kirsch (Ostsee-Zeitung)




