Anker ohne Jeske und Körner bei Hafen Rostock
30.03.2007
Morgen gastiert ab 13 Uhr der FC Anker Wismar zum fälligen Punktspiel am Damerower Weg in Rostock, einem Ort, der am 13. Juni 2004 eine jubelnde Ankerfangemeinde sah. Über 500 Wismarer Fußballfans hatten sich damals auf den Weg gemacht, um mit einem Sieg gegen den SV Hafen Rostock mit ihrer Elf den Oberligaaufstieg endgültig perfekt zu machen.
Seitdem ist aber „viel Wasser durch den Wallensteingraben geflossen“ und die Vorzeichen haben sich deutlich geändert. Von der damaligen Elf gehört nur noch Mittelfeldspieler Dirk Taflo zum FC Anker Wismar, während sich die Verbandsligaelf fast komplett aus den Nachwuchshoffnungen des Vereins zusammensetzt. „Mit dieser Elf haben wir bisher eine sehr gute Serie gespielt und liegen nicht unverdient auf dem dritten Tabellenplatz. Diesen wollen wir natürlich auch am Sonnabend mit einem Sieg beim Schlusslicht behaupten“, so Ankertrainer Bego Catic.
Die kompakte Hafenabwehr konnte am letzten Wochenende gut eine Stunde gegen die spielerisch bessere Bentwischer Elf mithalten. Erst nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Alexander Brose zog Unordnung ein und in den letzten zehn Minuten kassierte die Hafenelf noch drei Gegentore. „Der Sieg des FSV ist zwar verdient, aber er ist auf alle Fälle zu hoch ausgefallen“, resümierte Hafentrainer Michael Drewniok nach der Partie. Die Wismarer Elf sollte also gewarnt sein und auch dieses Spiel mit vollster Konzentration angehen. Und so trat die Elf vom Damerower Weg am letzten Wochenende an: Marquardt, Palahnyuk, Brose (Töre), Jenßen, Mattaj, Reske, Zettl, Jahn, Hall, Verch (Stubbe), Goronzy.
Personell sieht es an diesem Wochenende für das Wismarer Trainerduo aber alles andere als rosig aus, denn neben den verletzten Spielern Dennis Martens und Marcel Heine fallen zwei weitere Stammspieler aus. Während Tom Körner seine fünfte gelbe Karte absitzen muss, flog Denny Jeske für drei Wochen zum Bundeswehreinsatz in den Libanon. „Wir wollen unserem Co-Trainer Jürgen Rohloff trotzdem nachträglich einen Sieg zum 49. Geburtstag am letzten Dienstag schenken. Da wir auch das Hinspiel klar mit 5:0 gewonnen haben (Zysk selbst erzielte dabei zwei Treffer, die andere Tore gingen auf das Konto von Sasic Disic, Maik Kerinn und Philipp Kiel), bin ich aber trotz der Besetzungsprobleme optimistisch“ sagte Mannschaftskapitän Florian Zysk im Vorfeld.




