A-Junioren - Landesliga: FC Anker Wismar - Rostocker FC 3:1 (2:1)

25.05.2003

Die A-Junioren haben mit einem schwer erkämpften 3:1-Heimsieg gegen den Rostocker FC in ihrer ersten Landesligasaison den wohl entscheidenden Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht Doch bis dieser Sieg endgültig feststand, hatte das Trainergespann Siegfried Grabbert/ Hans Nechels einige bange Minuten zu überstehen.

Sirko Brauer hielt seinen Kasten sauber

Vor allem in der 2. Halbzeit war das Spiel der Platzherren zu ungeordnet, wurde zuviel dem Zufall überlassen. Dazu kam, dass das Mittelfeld völlig in der Luft hing und zu viele Abspielfehler ein flüssiges Spiel verhinderten. Nach gutem Beginn der Gastgeber hatten die Gäste die erste klare Einschussmöglichkeit (8.).bevor Michael Funk im Gegenzug den Rostocker Keeper prüfte. In der 18. Minute dann die Führung der Rostocker, als Tom Müller einen Freistoß von der Strafraumkante ins Dreiangel setzte. Jetzt wachte die Ankercrew wieder auf und auch der Ausgleich durch Michael Funk entsprang einem Freistoß, als er das Leder flach aus 18 Metern ins Tor schmetterte.

Bis kurz vor der Pause plätscherte die Partie dann dahin, bevor Christopher Streibel sich einen langen Ball aus dem Mittelfeld heraus erlief und cool vollendete (45.). Nach der Pause verflachte das Spiel und als sich Henry Berndt im Ankertor den rechten Mittelfinger brach, schienen die Gäste im Vorteil. Doch Stürmer Sirko Brauer, der danach das Tor hütete machte seine Sache sehr gut und rette in der 68. und 70. Minute hervorragend. Als Christopher Streibel bei einem Konter in der 71. Minute im Strafraum gefoult wurde, ließ sich Stefan Ballatre die Chance zum 3:1 nicht entgehen. „Das einzig positive heute war das Ergebnis, von einem guten Spiel meiner Mannschaft kann ich heute nicht sprechen. Im Spielaufbau gab einfach zuviel Stückwerk“, analysierte Trainer Grabbert nach dem Spiel

FC Anker mit: Berndt (52. Mittelfinger gebrochen, Brauer) – Kählert, Groth, Ballatre‘ (87. Moll), Steindel, Ahlert, Jeske, Streibel, Funk, Brauer (52. Templin).