7. VR-Cup: PSV triumphiert im Finale über den FC Anker

13.01.2008

Bezirksligist PSV Wismar ist Nachfolger des VfL Neukloster, der zuletzt drei Mal in Folge den VR-Cup in Wismar gewonnen hat und trug sich erstmals in die Siegerchronik ein. Vor fast 500 Zuschauern besiegten die Schützlinge von Trainer Eckhard Jesko am Freitagabend in der Wismarer Sporthalle im Finale Verbandsligist FC Anker Wismar. 

Damit feierte der PSV zugleich eine gelungene Generalprobe für die Endrunde um die Hallenbezirksmeisterschaft am 27. Januar an gleicher Stätte, für die der Verein als Titelverteidiger gesetzt ist.

Nach dem in der regulären Spielzeit keine Tore gefallen waren, fiel die Entscheidung vom Neunmeterpunkt. Nach dem Greve und Kloke für den PSV und Martens für den FC Anker trafen, Levetzow hatte verschossen, konnte Jan Pittelkow alles klarmachen. Doch Jan Pittelkow konnte Torhüter Kawczynski nicht bezwingen. Doch dann machte Marcel Lewerenz mit seinem gehaltenen Neunmeter gegen Rosinski den Triumph des PSV perfekt.

Im Spiel um Platz 3 und 4 setzte sich Cupverteidiger VfL Neukloster mit 3:1 gegen den Grevesmühlener FC, der in der Vorrunde beinahe über Hallenkreismeister SKV Bobitz gestolpert wäre, durch. Nach den beiden Toren von Patrick Mertins und Felix Hackert entschieden Mertins und Andreas Schmidt in den letzten 30 Sekunden die Partie. Beide Teams waren zuvor im Halbfinale erst im Neunmeterschießen gescheitert. Beim GFC versagten gegen den PSV Wismar Irek Dubik die Nerven, der den Ball übers Tor schoss. Der VfL Neukloster scheiterte derweil an Anker-Schlussmann Krysztof Kawczynski, der gleich zwei Strafstöße parieren konnte.

Der Pole in Diensten des Verbandsligisten war ohnehin einer der auffälligsten Spieler bei diesem 7. VR-Cup. Neben den beiden gehaltenen Neunmetern im Halbfinale, erzielte er im Auftaktspiel gegen den Rehnaer SV erste Tor der Turniers, gewann das Torwandschießen (pro Mannschaft ein Spieler) mit drei von möglichen sechs Treffern und kassierte dafür 100 Euro und wurde schließlich am Ende auch noch als bester Torhüter des Turniers ausgezeichnet.

Die Torjägerkrone ging derweil nach Neukloster. Jan Bredefeld setzte sich im Stechen gegen seinen VfL-Mannschaftskollegen Kevin Wagenhausen (beide vier Tore) durch.